72 Antworten zu “Nieren- und Harnwegserkrankungen”

  1. Isa sagt:

    Hallo liebes Kaninchenwiese-Team,
    ich habe seit 5 Monaten eine Kaninchendame bei mir, sie ist 4 Jahre alt und vom Wesen sehr zutraulich, agil und hat immer großen Appetit. Seit gestern Abend, konnte ich aber eine Veränderung bei ihr feststellen.. Sie lag nurnoch herum und hatte keine Lust etwas zu essen.. Daraufhin bin ich heute direkt zu meinem TA gefahren.. Dieser hat sie geröngt und auch ein Ultraschall gemacht und es hat sich herausgestellt, dass sie in der li. Niere einen großen Blasenstein hat.. Er hat gemeint, dass man diesen heraus operieren könnte, dass das aber eine arge OP für sie wäre und er das nicht machen würde, er uns jedoch auch nicht versprechen könnte, dass wir es anders schaffen können.. Leider konnte ich auf eurer Seite nicht viel zu Nierensteinen finden.. Welche Medikamente sind dbzgl. am sinnvollsten?? Bzw. wie sind die Aussichten oder was kann man machen??

  2. Cindy Hartmann sagt:

    Hallo liebes Kaninchenwiese Team

    Mein löwenköpfchen odin (4 Jahre alt) hat seit letzter Woche eine Wesensveränderung. Er ist ruhiger als sonst und rennt nicht mehr so häufig in seinem Zimmer herum. Er hat Phasenweise scheinbar keine Lust auf irgendwas. Und hat auch abgenommen.
    Gestern waren wir dann wieder beim TA. Sie hat viele Tests mit ihm gemacht unter anderem auch ein Blutbild.
    Dieses ist jedoch sehr schlecht ausgefallen. Die Nierenwerte sehen garnicht gut aus.

    Sollen morgen nochmal kommen zum rötgen eventuell. Damit wir wissen wo es her kommt.

    Gibt es bei solchen Diagnosen noch Hoffnung?
    Dankeschön

  3. Tanja sagt:

    Hallo!
    Bei meiner Kaninchendame (5) wurde ein Nierenstein und ein Blasenstein festgestellt. Leider hat sie auch Schmerzen. Die Tierärztin sagte, OP wäre wohl nicht möglich. Wir versuchen es mit Schmerzmittel…
    Wir sollen ihr nur noch Eisbergsalat, Heu, Gurke und Wasser geben. Damit evtl der Blasenstein kleiner wird… Was meint ihr dazu?
    Liebe Grüße,
    Tanja

  4. Jenny sagt:

    Liebes Kaninchenwiese-Team,

    ich habe zu Hause einen Kandidaten mit Blasengries. Es hat damit angefangen, dass vor einigen Wochen er plötzlich von jetzt auf gleich beim Versuch, Urin abzulassen, anfing zu fiepsen. Ich bin sofort zum Tierarzt und dort wurde ein recht großer Blasenstein (aber ansonsten war kein Grieß in der Blase) festgestellt. Dieser wurde operativ entfernt. Bei der Nachkontrolle von gestern wurde nun -etwa 6 Wochen später – festgestellt, dass Balou zwar keinen neuen Stein,dafür aber Grieß in der Blase hat.
    Ich füttere meine Kaninchen abends mit einer riesigen Portion Wiese, die locker bis zum nächsten Abend reicht. Trotzdem bekommen sie morgens noch einen Teller mit verschiedenen Salaten. In der Wiese sind hauptsächlich Gräser, Klee, Löwenhahn, Disteln, Schafgabe, Spitz- und breitwegerich und noch ein paar andere Kräuter enthalten. Salat ist bunt gemischt aus Verschiedenen Sorten. Außerdem bekommen sie als „Leckerli“ in der Regel täglich noch ein paar Stängel Küchenkräuter. Und ab und zu ein paar Erbsenflocken. Darüber hinaus gibt es regelmäßig auch verschiedene frische Zweige.
    Sämtliche getrockneten Kräuter habe ich nun aus dem Speiseplan gestrichen. Brennnessel habe ich (unter Schmerzen ^^) gepflückt, wurden aber ignoriert. Tee/Obstsaft ebenso.
    Nun, meine Frage: habt ihr noch einen Tipp, was ich besser / anders in der Fütterung machen kann, damit der Grieß ausgeschwemmt wird und nicht wieder kommt?
    Vielen Dank schonmal!! 🙂

    • Hallo Jenny,
      Blasenschlamm ist leider ein fieses Problem, was häufig chronisch wird. Die Behandlung ist sehr intensiv und dauert oft lange. Auf der Seite naturheilkunde-bei-tiere.de findest du das Medikament Eurologist, das soll sehr gut helfen. Leider sind auch häufige Infusionen unumgänglich, vielleicht kannst du da mit deinem Tierarzt reden. Zusätzlich kann ich harntreibende Pflanzen wie Goldrute und Labkraut empfehlen, Weide hilft dabei gegen Schmerzen und Infektionen der Blase. Metacam als Schmerzmittel ist auch gut verträglich und sollte nach Anweisungen vom Tierarzt gegeben werden.
      Selber kann man bei Ernährung natürlich auch helfen. Trockenfutter sollte gänzlich gestrichen werden, besonders Trockenkräuter. Ampfer und Rote Bete sollten gar nicht gegeben werden. Man sollte aber auch nicht nur noch Gurke und Salat geben, da eine Unterversorgung mit Kalzium genauso Blasenschlamm verursacht. Das Wichtigste ist nun eine gute Flüssigkeitszufuhr ohne einen Mineralienmangel.
      Liebe Grüße,
      Kathinka vom Kaninchenwiese-Team

  5. FrisbiMelaPurzel sagt:

    Hallo!
    Mein Rammler(4 Jahre) hat jetzt seit ungefähr einem Monat Blasenschlamm.
    Zunächst wurde er geröngt (Blase war mit Schlamm gefüllt) also bekam er dann Metacam,Baytril und rodicare uro. Zu Fressen bekommt er nur frisches,d.h Wiese,Zweige und selten Gemüse.Auch hat er viel Platz um sich zu bewegen und natürlich auch ein Partnertier,die ihn ganz schön auf Trab hält.
    Trotzdem wurde beim zweiten Kontrollröntgen keine Besserung festgestellt.Also wurde er für 3 Tage stationär aufgenommen und seine blase gespült.Medikamente wurden dann eingestellt.
    Doch inzwischen finde ich im Stall wieder weissliche Urinflecken.Beim Pinkeln hat er aber keine Schmerzen,auch sonst ist er munter wie immer und macht nicht den anschein,als ob ihn der Blasenschlamm stört.Lediglich sein Popo ist immer etwas urin verschmiert.
    Habt ihr ,liebes Kaninchenwiese-Team, irgendwelche tipps,die seine situation verbessern könnten?

    • Hallo FrisbiMelaPurzel,
      Blasenschlamm ist leider ein fieses Problem, was häufig chronisch wird. Die Behandlung ist sehr intensiv und dauert oft lange. Auf der Seite naturheilkunde-bei-tiere.de findest du das Medikament Eurologist, das soll sehr gut helfen. Leider sind auch häufige Infusionen unumgänglich, vielleicht kannst du da mit deinem Tierarzt reden. Zusätzlich kann ich harntreibende Pflanzen wie Goldrute und Labkraut empfehlen, Weide hilft dabei gegen Schmerzen und Infektionen der Blase. Metacam als Schmerzmittel ist auch gut verträglich und sollte nach Anweisungen vom Tierarzt gegeben werden.
      Liebe Grüße,
      Kathinka vom Kaninchenwiese-Team

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.