31 Antworten zu “Verdauungsstörungen”

  1. Antje sagt:

    Hallo liebes Kaninchenwiese- team,

    nachdem meine Rosi (Russenkaninchen) schon längerfristig Verdauungsprobleme hat, habe ich jetzt Kot und Zähne überprüfen lassen.
    Die Backenzähne mussten abgeraspelt werden. Das wäre genetisch bedingt und müsste ca. aller 8 Wochen erledigt werden. Was kann man vorbeugend machen, um einen besseren Zahnabrieb zu gewährleisten? Den Rat meines Tierarztes, hartes Brot zu füttern, werde ich nicht befolgen…

    Beim Kot ergab sich ein mittelgradiger bis starker Gehalt an Corynebacterium sp. Fäkale Normalflora ist vorhanden. Ich kann mit meiner TA erst nach Pfingsten sprechen, habt ihr vielleicht schon einen Rat für mich?

    Viele Grüße
    Antje und Kaninchen Rosi

    • Hallo Antje und Rosi,
      trockenes Brot kann ich gar nicht empfehlen. Das zeigt zudem, dass du deinen Tierarzt wechseln solltest. Trockenes Brot weicht mit dem Speichel auf und die Stärke darin wird zu Zucker zersetzt, was wieder nicht gut für die Zähne ist. So nutzen sich die Zähne nicht ab und das Kaninchen bekommt sogar Karies. Jeder gute Tierarzt sollte das wissen.
      Was wirklich gut für die Zähne ist, sind blättrige Sachen, wie Küchenkräuter, Äste mit Blättern oder Wiesenkräuter. Auch Kohl oder Wurzelgemüseblätter sind geeignet. Hier kaut das Kaninchen mehr und die Zähne nutzen sich aneinander ab.
      Ich kann dir diesen Artikel sehr empfehlen http://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/zahnerkrankungen und hier http://www.kaninchenwiese.de/ernaehrung/grundlagen/zahnabrieb.
      Wenn du blattreich fütterst, wird sich auch die Verdauungs wieder normalisieren. Aber der Tipp von deinem Tierarzt mit dem Brot ist wirklich nicht gut.
      Liebe Grüße,
      Kathinka vom Kaninchenwiese-Team

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