Schreien: Ohrenbetäubender, schriller Schrei
Kaninchen können markerschütternd schreien wenn sie Todesangst haben.

Fiepsen, fiepen
Kaninchen können leise vor sich hin fiepsen wenn sie sich unwohl fühlen oder Angst haben. Ebenfalls einen Fiepslaut geben Kaninchenbabys von sich um die Mutter zu rufen.

Brummeln
Dieser Laut tritt beim Umwerben des Kaninchenpartners auf, ist kein geeigneter Sexualpartner vorhanden, kann das Verhalten auch gegenüber dem Menschen oder anderen Tieren beobachtet werden.

Fauchen, Knurren
Ein fauchendes und knurrendes Kaninchen ist genervt und signalisiert mit seinen Lauten, dass es vor einem Angriff nicht zurück schrecken wird, wenn es weiter belästigt wird. Häufig ist bei Weibchen zu beobachten, dass sie knurren wenn sie hitzig oder hormonell geladen sind. Gleiches gilt für pubertäre, trächtige Weibchen oder scheinträchtige Kaninchen.

Klopfen (mit den Hinterbeinen auf den Boden schlagen)
Das Kaninchen klopft mit den Hinterbeinen auf den Untergrund, wenn Gefahr droht. So warnt es die anderen Kaninchen, die daraufhin ebenfalls Ausschau halten und klopfen, oder gleich die Flucht ergreifen. Ist die Gefahrenquelle nicht ganz klar, so bedenken Sie bitte, dass die Gefahr oft auch etwas Unbekanntes oder bedrohlich wirkendes sein kann, dass eigentlich völlig harmlos ist.

Zähneknirschen
Es gibt unterschiedliche Gründe für das Aufeinandermahlen der Zähne. Um dieses Verhalten richtig zuzuordnen, ist die restliche Körpersprache von Bedeutung. Ist das Kaninchen sehr entspannt, liegt auf der Seite und hat eventuell sogar die Augen geschlossen, so ist es ein Zeichen für Wohlbefinden. Ebenfalls kann es einen rein mechanischen Hintergrund haben um die Zähne abzuschleifen, denn sie wachsen lebenslang nach. Genauso gut kann es aber auch ein Hinweis auf Schmerzen und Unwohlsein bei Erkrankungen sein, in diesem Fall ist die Körperhaltung angespannt.