Erstaunliches über Kaninchen

Kaninchen haben ihren größten Tiefpunkt am Tag zwischen 10 und 16 Uhr. Der Mensch hingegen hat diesen ausgeprägten Tiefpunkt zwischen 21 und 6 Uhr, also nachts. 

Das ist auch der Grund, warum es niemals artgerecht ist, ein Kaninchen nachts in einem Stall oder Käfig unterzubringen. Hinzukommt, dass Kaninchen (anders als der Mensch) wechselaktiv sind, d.h. nicht stundenlang in einen Tiegschlaf verfallen, sondern Schlaf- und Wachphasen immer wieder abwechseln und mehr dösen als wirklich tief zu schlafen.

Kaninchen können gleichzeitig zwei Würfe unabhängig voneinander austragen und somit auch in der Schwangerschaft trächtig werden.

Kaninchen sind wahrhaftige Meister der Fortpflanzung. Sie verfügen über zwei Gebärmutterhörner, die unabhängig von einander Früchte austragen können. Daher ist es möglich, dass ein Kaninchen während der Trächtigkeit erneut trächtig wird und so zwei unterschiedlich alte Würfe mit etwa 14 Tagen Abstand zur Welt bringt. Oft zieht dies jedoch eine schlechte Entwicklung der Föten, Fehlgeburten oder den Tod vieler Jungtiere nach sich. Beim Kaninchen kommt es nur recht selten zu einer Doppelträchtigkeit.

 

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