Megacolon

Das Megacolon-Syndrom ist erblich bedingt, betroffene Kaninchen werden auch als Chaplins oder Weißlinge bezeichnet. Weißlinge sind allerdings nicht unbedingt weiß (wie der Name vermuten lässt) sondern meist gescheckt. Da der Begriff von Laien oft mit dem Albino-Kaninchen verwechselt wird, findet er kaum noch Verwendung. Der Begriff „Chaplin“ ist auf Charlie Chaplin zurück zu führen, der in alten Schwarz-weiß-Filmen durch das schwarz-weiße Erscheinungsbild den betroffenen Kaninchen ähnelt.

Welche Symptome zeigen betroffene Kaninchen?

Chaplins fallen meist durch einen Teil der folgenden Symptome auf:

  • Als Babys: Verzögerte Entwicklung, die Jungtiere sind deutlich kleiner als ihre Geschwister (geringe Größenunterschiede sind normal, bei Chaplins sind es extreme Größenunterschiede), viele Züchter töten Chaplins einige Tage nach der Geburt
  • Unstabile Verdauung, oft Wechsel zwischen Verstopfung und Matschkot oder wiederkehrender Matschkot bzw. chronische Verstopfung oder Durchfall
  • Ständige, wiederkehrende Verdauungsbeschwerden (Aufgasungen, Verstopfung, Matschkot, Durchfall…) ohne Ursache (Ernährung, Parasiten und Zahnerkrankungen wurden ausgeschlossen)
  • Ständiger Parasiten-Befall mit Kokzidien, Hefen und Würmern, kaum ist das Kaninchen behandelt worden, kommen sie auch schon wieder oder wechseln sich ab
  • Dicker, runder Bauch bei ansonsten eher schlaksigen Körperbau
  • Abmagerung, betroffene Kaninchen nehmen nicht oder nur sehr schwer zu, obwohl sie große Nahrungsmengen zu sich nehmen.
  • Das Megacolon (ein erweiterter Dickdarm, der die Verdauung stört und eine Resorption der Nährstoffe erschwert), das Megacolon wird meist durch die erbliche Veranlagung und häufige Verstopfungen ausgelöst. Es lässt sich kaum diagnostizieren, außer das Kaninchen wird in einer Operation geöffnet oder ein Tierarzt erkennt es beim Ultraschall (selten).
  • Die Tiere haben oft allgemein ein schlechtes Immunsystem und erkranken häufig.
  • Früher Tod, die Kaninchen erreichen meist ein geringes Lebensalter von bis zu zwei Jahren, bei weniger stark betroffenen Kaninchen ist es auch möglich, dass sie sogar vier, fünf oder sechs Jahre alt werden.

Entwicklung (zuerst normal, später starker Abbau, Tod mit 1 Jahr):

Blume wurde in einem Baumarkt erworben, wo kein Wert auf fachmänische Züchtungen gelegt wird, die Tiere stammen meist aus Massenzuchten, die Eltern sind unbekannt. Ihre Entwicklung begann normal (außer „mitgebrachten“ Kokzidien und etwas schleppender Entwicklung), mit ca. einem Jahr bekam sie chronisch Durchfall, starken Kokzidien- und Hefenbefall (immer was anderes) und magerte stark ab trotz großem Hunger und Zufütterung. Sie „schrumpfte“ regelrecht (im Vergleich zu ihrem anfangs gleichgroßen Partner Klopfer). Als sie nur noch abbaute, entschlossen wir uns, die Bauchdecke zu öffnen, ihr Blind- und Dickdarm war extrem erweitert, sie wurde erlöst.

Genetik: Wie wird das Megacolon vererbt?

Chaplins sind ein Problem der Scheckenzucht, das sich genetisch erklären und auch verhindern lässt. Gescheckte Kaninchen können entweder

  • reinerbig (homozygot) das Scheckungsgen K tragen, dann haben sie die Erbformel KK (= Chaplins/vom Megacolon betroffen), oder
  • mischerbig (heterozygot), dann tragen sie die Buchstaben Kk.

Die klassische Schecke ist nicht reinerbig (homozygot KK), sondern mischerbig/spalterbig (heterozygot Kk), das heißt, es wird ein Kaninchen, dass das Scheckengen (K) trägt, mit einem Kaninchen gekreuzt, das es nicht trägt (k), z.B. ein einfarbiges Kaninchen. Dadurch tragen die Tiere zwar das Scheckungsgen und sind auch gescheckt, aber das Megacolon tritt nicht auf.
Einigen Züchtern ist das jedoch nicht bewusst und sie verpaaren zwei gescheckte Kaninchen (mit Scheckungsgen), um Schecken zu züchten. Da das Scheckengen nicht nur dafür verantwortlich ist, dass das Fell gescheckt wird, sondern auch mit dem Semiletalfaktor/Megacolonsyndrom kombiniert ist, darf es niemals reinerbig vererbt werden.
Das Megacolon-Syndrom steht stellvertretend für diese Problematik, ist aber eigentlich nur ein Symptom der Krankheit (ähnlich wie der Schiefkopf bei E. Cuniculi, wodurch es oft Sternengucker-Krankheit genannt wird, obwohl die Symptome oft nichts mit einem schrägen Kopf zu tun haben), die eigentliche Symptomatik geht über das Megacolon hinaus (siehe oben).

Mehr Infos zu den genauen Erbgängen, die zum Megacolon führen (mit %-Angaben)

In seltenen Fällen können Kaninchen ein Megacolon entwickeln, ohne eine Punktschecke oder ein Verwandter dieser zu sein, Infos dazu bekommen Sie im nächsten Unterpunkt.

Welche Kaninchen können betroffen sein?

Um abzuklären, ob das eigene Kaninchen ein Chaplin sein könnte, ist es von Vorteil, die Elterntiere zu kennen. Infos zur Vererbung von Chaplins finden sich hier.
Allerdings wird in der Scheckenzucht so viel gemischt, dass oft auch Mantelschecken das betroffene Gen tragen (besonders die europäischen Zuchtlinien), d.h. auch Mantelschecken, die miteinander oder mit einer Punktschecke verpaart werden, gebären Chaplins. Nicht betroffen vom Scheckengen sind i.d.R. Holländer (obwohl sie „gescheckt“ sind), amerikanische Mantelschecken und vollfarbige Kaninchen (Kaninchen ohne weiß). Diese können deshalb auch mit einer Punktschecke verpaart werden, ohne kranke Nachzuchten zu bekommen. Die meisten Chaplins haben einen recht hohen Weißanteil und wenig Scheckenmuster (< 5%), einige sind jedoch auch in größeren Bereichen gescheckt oder weiß. Es wird auf Erfahrungen beruhend davon ausgegangen, dass Kaninchen, die am Bauch nicht weiß sondern farbig oder gescheckt sind, nur sehr selten betroffen sind. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es ein Chaplin ist, steigt, wenn der Weißanteil hoch ist, der Aalstrich am Rücken durchbrochen, der Bauch ganz weiß und der Schmetterling nicht oder nicht vollständig ist. Es können jedoch auch andere Kaninchen vom Megacolon betroffen sein (keine Verwandten der Punktschecken). Wenn sie eine chronische Verstopfung haben und trotzdem weiter Nahrung aufnehmen oder zwangsernährt werden, staut sich der Nahrungsbrei auf und dehnt das Colon, es entsteht ein Megacolon.

Diagnose und Behandlung

Leider ist die Diagnose weitestgehend eine Ausschlussdiagnose bei der die Fell-Färbung der Eltern, des betroffenen Kaninchens und die Symptomatik zu Rate gezogen werden. Eine sichere Diagnose des Symptoms Megacolon ist nur beim Ultraschall oder auf dem Röntgenbild möglich (nicht immer sichtbar!) oder wenn das Tier bei einer Operation geöffnet wird, so dass der Darm begutachtet werden kann. Eine Behandlung kommt nur symptomatisch in Frage, die Tiere versterben meist trotzdem früh, aber man kann ihnen Leiden und Schmerzen ersparen und das Leben etwas verlängern. Je nachdem sollten alle Begleiterkrankungen symptomatisch behandelt werden (Hefen, Kokzidien, Aufgasungen, Durchfall…). Am besten ernährt man Chaplins rein mit sehr viel Grünfutter (Küchenkräuter, Wildkräuter, Zweige mit Blättern, Gemüsegrün, Löwenzahnsalat, Endivie, Kohl…) und Heu (keine Saaten, kein Trockenfutter oder Pellets, Obst und Knollengemüse nur wenig wenn es gut vertragen wird…).Ölsaaten und Leinkuchen sind als Beigabe sinnvoll. Kaninchen mit Megacolon nutzen meist sehr stark Himalaya-Salzlecksteine, da sie durch die Verdauungsstörungen die Mineralien benötigen. Dieser sollte deshalb grundsätzlich angeboten werden. Alternativ kann Kochsalzlösung zusätzlich zum Wasser (niemals anstatt Wasser!) gereicht werden. Stark abgemagerte Kaninchen können ausnahmsweise Pellets bekommen, diese helfen ihnen manchmal, zuzunehmen. Haferflocken, Trockenfutter und Saaten führen meist sehr schnell zu Hefen und werden somit schlecht vertragen. Es empfiehlt sich, regelmäßig oder durchgängig Kuren mit folgenden Medikamenten durchzuführen um das Immunsystem zu stärken und die Verdauung zu regenerieren: RodiCare akut (oder Rodicolan, Colosan, Herbi Colan – oder Milupa Bauchwohltee), Schwarzkümmelöl, Gladiator Plus, cdVet DarmAktiv, Heilerde. Tauchen bestimmte Symptome immer wieder auf, können lindernde Medikamente als Dauermedikation täglich eingegeben werden. 

Durchfall, Matsckot – Durchfallpulver N täglich über das nasse Grünfutter streuen, Banane und Eiche füttern, aufgeweichte Flohsamen, Aktivkohle, Kokosöl oder Dysticum.

Aufgasungen, Magenüberladungen, Verstopfungen – RodiCare akut täglich eingeben (wird gerne genommen) oder mit Banane gemischt anbieten, bei Verstopfungen auch täglich Ölsaaten und Öl (gemischt mit Bananenbrei), zusätzlich zum Wasser eine Schale mit Karottensaft anbieten.

45 Antworten zu “Megacolon-Syndrom”

  1. Lilly sagt:

    Ich kann leider nicht direkt auf Deine Antwort antworten, wenn ich auf „Antworten“ klicke, passiert nichts.

    Dankeschön! Zähne hat der TA angeschaut, hat aber dazu nichts gesagt, deshalb bin ich davon ausgegangen, dass sie in Ordnung sind. Fenchel hatte ich gegeben, weil ich dachte, es wäre gut für den Magen und die Verdauung, das lasse ich dann auch mal weg. Laub kriege ich ja im Moment nicht und das getrocknete frisst er nicht.

    Wahrscheinlich braucht es wahrscheinlich wirklich einfach Zeit.

    Vielleicht stelle ich ihn nochmal beim TA vor und frage explizit nochmal nach den Zähnen.

    Danke nochmal.

  2. Lilly sagt:

    Hallo,
    ich habe im Moment ein Pflegi, das vom Aussehen her eventuell ein Chaplin ist und das Megacolon Syndrom haben könnte. Er hatte schon Kokzidien, die jetzt weg sind, hat aber permanent Matschkot und Bauchblubbern. Jedenfalls hat er anscheinend ein chronisches Darmproblem.

    Beim Vorbesitzer war er wohl am Po total mit Kot verklebt, dann kam er in die Auffangstation und fand schnell neue Menschen, die ihn aber wegen Matschkot zurück gebracht haben. Als ich ihn in Pflege bekam, hatte er noch die Kokzidien. Der TA ist überhaupt keine Hilfe, die Sprechstundenhilfe sprach von Heudiät, ich würde einfach zu viel Frischfutter füttern.

    Darf ich nochmal nachfragen, welche Sorten man genau füttern darf?

    Seine geliebten Möhren und Petersilienwurzeln habe ich schon weggelassen, auf seinen ebenfalls geliebten Feldsalat und die Romanasalatherzen habe ich auch schon verzichtet, auch auf Radiccio und Rucola, was er auch gern frisst. Paprika gebe ich auch nicht mehr.

    Seit gestern gibt es nur Fenchel, Wirsing, Chicoree, Brombeerblätter und Kohlrabiblätter, überstreut mit Kümmelsamen (Kümmel schüttelt er ab, Fenchel mag er komischerweise nicht). Matschkot ist eher noch schlimmer geworden.

    Oder dauert es länger bis man das Ergebnis am Kot sieht? Die Ernährung scheint mir jetzt auch ziemlich einseitig.

    Trockenfutter gibt es gar nicht, Heu und Stroh stehen den ganzen Tag bereit, beim Frischfutter achte ich auch darauf, dass immer was da ist.

    Anis/Fenchel/Kümmeltee habe ich schon versucht, aber den trinkt er natürlich nicht. Ich habe vom Sommer noch Apfelblätter, Johannisbeerblätter, Salbei, Rosenblätter, Rosenblüten, Minze und Kamille, die ich selbst getrocknet habe. Frisst er alles nicht.

    Ich weiß langsam nicht mehr, was ich noch machen soll. Hat jemand eine Idee? Oder muss er einfach mit dem Matschkot leben?

    • Hallo Lilly,
      wenn seine Darmflora so durcheinander ist, dann wird das einige Zeit brauchen. Ich rate auch zu sehr strukturiertem Grün und eher nichts allzu Wässriges wie den Fenchel. Ich kann auch dazu raten Laub wie Weide und Eiche zu füttern, mit Brombeere machst du das schon sehr gut.
      Was mich hier stutzig macht ist, dass er vor allem das Wurzelgemüse und das Fruchtgemüse isst, was sehr auf Zahnprobleme hindeutet. Dabei kann es auch zu unerklärlichem, chronischem Durchfall kommen. Das würde ich beim Tierarzt mal ansprechen und im Zweifel röntgen lassen.
      Liebe Grüße,
      Kathinka vom Kaninchenwiese-Team

  3. Sina sagt:

    Hallo liebes Kaninchenwiese-Team,
    ich habe eine Widder-Dame Namens Frida.
    Sie ist aktiv und dunkelbraun mit hellbraun gescheckt.
    Weißes Fell hat sie gar keines.
    Sie ist nun 2 Jahre Alt und hat seit ca. 3 Monaten fast jeden Tag Matschkot. (Der Kot stinkt auch abartig)
    Zu Ihrem Matschkot macht sie allerdings ganz normale kleine schwarze Köttel.
    Sie ist fit, wiegt 2,8 kilo und isst eigentlich gut.
    Ich gebe überwiegend Frischfutter wie zB Dill, Petersilie, Saisonbedingte Salate, Karotten mit Grün und Basilikum…
    Dazu bekommen Sie ab und zu noch etwas getrocknete Kräuter Erbsenflocken usw.
    Wir haben Ihren Kot auch schon untersuchen lassen aber sie hatte keine Auffälligkeiten.
    Könnte sie ein Megacolon sein?
    Verstopfung hatte sie eigentlich noch nie.
    Nur eben diesen doofen Matschkot.
    Habt ihr Tips wie ich das in den Griff bekommen könnte?
    Vielen Dank im voraus.
    LG Sini

    • Hallo Sina,
      es ist sehr unwahrscheinlich, dass es das Megacolon-Syndrom ist. An dem Megacolonsyndrom leiden vor allem Chaplin Kaninchen (weiß mit braunen oder schwarzen Flecken), diese Diagnose kann auch nur unter Ausschluss, bzw. post mortem gemacht werden. Vor allem Riesenkaninchen (auch Widder). Hier sollten neben einer gründlichen Kotuntersuchung auch eine ganz genaue Zahnuntersuchung gemacht werden, das ist die häufigste Ursache für Matschkot: https://www.kaninchenwiese.de//gesundheit/zahnerkrankungen.
      Zudem könntest du vorher mal mit dem Futter entgegenwirken. Ich empfehle den Salat und Wurzelgemüse erst einmal wegzulassen und mal zu schauen, ob es besser wird. Auch Obst und Fruchtgemüse ist oft eher ungünstig. Besser ist rauhes Grün, wie Grünkohl, Wirsing, Möhrengrün und Kohltrabiblätter, sowie Brombeerblätter (wirkt Durchfall entgegen).
      Liebe Grüße und schöne Feiertage,
      Kathinka vom Kaninchenwiese-Team

  4. Julia sagt:

    Guten Abend,

    Liebes Kaninchenwiese-Team,
    ich habe eine Frage zum Thema Chaplin-Kaninchen.
    Und zwar lebt bei mir neben 2 Weibchen der 17 Wochen alte Kastrat Namens Cookie.
    Cookie ist von allen dreien das aktivste Kaninchen und hat bisher keine besonderen gesundheitlichen Auffälligkeiten gezeigt. Er ist größer und kräftiger als seine beiden Artgenossen und frisst gut. Zwar hat er hin und wieder Matschköttel, was ich bisher jedoch der erhöhten Menge an Frischfutter habe zukommen lassen.
    Nun bin ich auf dieser Seite zum ersten Mal auf das Thema Weißlinge gestoßen und mir nun ziemlich sicher, dass Cookie so einer sein könnte.
    Er ist fast komplett weiß, mit lediglich braunen Ohren, einem kleinen braunen Fleck an der Nase (Kein vollständiger Schmetterling) und einer schwachen, unterbrochenen Linie auf dem Rücken.
    Über seine Eltern weiß ich leider nichts, da ich ihn aus zweiter Hand habe.
    Nun meine Frage:
    Leiden alle Chaplins im Laufe ihres Lebens irgendwann an einem Megacolon?
    Und kann man vorsorglich etwas tun, um den Ausbruch der Krankheit zu verhindern/ zu mildern?
    Vielen Dank schon mal,
    Mit freundlichen Grüßen,

    Julia

  5. Renate sagt:

    Hallo liebes KWteam, erstmal vielen Dank für die vielen hilfreichen Informationen auf eurer Seite. Jetzt zu m einem Problem. Ich habe seit letztem Jahr ein Kaninchen dazu geholt, dass vermutlich diese Chaplin Krankheit hat. Abgesehen davon,dass er gescheckt mit hohem Weissanteil ist, sind vor allem seine Köttel sehr auffällig, teilweise breiig (wobei ich vermute, dass es sich dabei eher um den Blinddarmkot handelt) und teilweise auch sehr groß, olivenförmig. Beides kommt auch am gleichen Tag vor, deshalb meine Vermutung, dass es sich bei dem breiigen Kot um den Blinddarmkot handelt. Letztes Jahr mussten wir ihn einmal operieren lassen, wegen einer Verstopfung. Aus diesem Grund bin ich jetzt natürlich noch viel aufmerksamer was sein Verhalten und sein Verdauung angeht. In eurem Beitrag werden verschiedene Mittel genannt, die zu empfehlen sind, z.B. Lactulose, RodicareAkut, Leinölpellets. Mich würde interessieren, inwieweit diese Mittel notfallmäßig, kurmäßig oder täglich gegeben werden sollten und sind Pellets nicht eher bedenklich wegen dervGefahr von Aufquellen. Es wäre nett, wenn ihr mir diesbezüglich Tipps zur Fütterung und Dosierung geben könntet, damit ich die Verdauung möglichst gut einstellen kann.

    • Freya Haase sagt:

      Hallo Renate,
      dein Kaninchen sollte nur frische Kräuter, Salate und Kohl bekommen und du kannst, falls eine Umstellung nötig sein sollte, so vorgehen: https://www.kaninchenwiese.de//gesundheit/verdauung-magen-darm/verdauungs-diaet-fuer-kaninchen/. Zusätzlich sollte ein trockenkräuterarmes Heu angeboten werden. Die bei Kaninchenwiese aufgeführten Mittel sollten im Notfall täglich, ansonsten können sie kurweise zur Unterstützung der Verdauung gegeben werden. Die Dosierungen findest du auf den Packungsbeilagen. Leinölpellets werden zur Gewichtszunahme verabreicht. Du kannst deinem Kaninchen dauerhaft Ölsaaten zur Verfügung stellen, diese unterstützen die Verdauung: https://www.kaninchenwiese.de//ernaehrung/futtermittel/getreide-und-samen/. Die Gabe von jeglichem Futter und Mittel sollte auf Verträglichkeit beobachtet werden. Manchmal ist weniger mehr, besonders, wenn du dein Kaninchen erfolgreich an das oben genannte Frischfutter gewöhnt hast, kann es sein, dass die Verdauungsprobleme zurückgehen.
      Liebe Grüße
      Freya vom Kaninchenwiese-Team

  6. Luka sagt:

    Entschuldigung, ich kann irgendwie nicht normal auf den Kommentar antworten…
    Also er hat schwarze Ohren, schwarze Ringe um die Augen, am Hinterteil eine kurze schwarze Linie und vielleicht 4 – 5 schwarze Flecken an den Seiten, ansonsten ist er weiß.

    • Freya Haase sagt:

      Hallo Luka,
      man kann nur anhand der Beschwerden bzw. anhand von Röntgen oder Ultraschall und der Zeichnung vermuten, ob es sich um einen Chaplin handelt. Allein anhand der Zeichnung kann man keine Rückschlüsse ziehen.
      Liebe Grüße
      Freya vom Kaninchenwiese-Team

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