Wichtig: Als absolute Mindestmaße gelten:

Für 2 Kaninchen:
4m² Grundfläche + täglich viele Stunden Auslauf oder
6m² Grundfläche mit weniger Auslauf
Bei wenig oder keinem Auslauf empfehlen wir min. 10m² Grundfläche.
Jedes weitere Kaninchen: + 2m²
Mehr Infos zu den Mindestmaßen

Bodengehege

Bodengehege sind die günstigsten, einfachsten und dezentesten Gehege und somit ideal für kleinere Gärten, Mietgärten und kleine Gruppen geeignet.

 

Pyramidengehege

Diese Gehegeform hat den Vorteil, dass sie begehbar ist, aber gleichzeitig der Bau einfacher als bei einem rechteckigen Gehege zu meistern ist, zudem sind sie sehr stabil und brauchen weniger Material.

Begehbare Gehege

Ein mannhohes Gehege ist sicherlich die idealste Lösung, da es einfach zu pflegen ist. Zudem kann man auch rein gehen um sich mit den Tieren zu beschäftigen. Allerdings ist es verhältnismäßig teuer und aufwändig im Bau. Auch sollte die Statik beachtet werden (Schneelast, Stabilität…).

                                    
  
    

Umgebautes Gewächshaus als Kaninchengehege

Tagfreilauf-Gehege (nicht mardersicher/fuchssicher!)

Wenn Sie in einem Gebiet mit vielen größeren Greifvögeln (Milan, Habicht) leben, sollten Sie ein Obst.aumnetz über den Freilauf spannen. Am besten wird der Freilauf direkt an den mardersicheren Nachtfreilauf dran gebaut, damit die Kaninchen nicht getragen werden müssen. Kaninchen möchten am liebsten jeder Zeit zurück in ihre „Höhle“ fliehen können und nicht täglich herum getragen werden.   Infos zu verschiedenen Umzäunungs-Möglichkeiten.

Ein dickes Dankeschön an alle, die mir Gehege-Fotos zur Verfügung gestellt haben!
Wer schöne Fotos von einem artgerechten Gehege beisteuern möchte, schickt sie mir über die Mail  viola@kaninchenwiese.de
Vielen Dank!

Weitere schöne Gehege:

27 Antworten zu “Außengehege Fotos”

  1. Klara sagt:

    Hallo,
    Ich weiß, das ganze ist schon älter, aber ich versuche hier trotzdem mal meine Fragen zu stellen.
    Also, wir wohnen in einer kleinen Reihenhaussiedlung und wir Nachbarn überlegen, uns Kaninchen anzuschaffen. Wir kennen uns gut aus, wir lesen uns jetzt schon über ein Jahr in das Thema ein und wissen dementsprechend viel über artgerechte Haltung. Das jetztige Beet, in das 3- 4 Kaninchen zukünftig leben, ist 42 m² groß, und die Schutzhütte wird dadrin stehen. Die Kaninchen werden abends in ihre Hütte eingeschlossen und morgens dann wieder rausgelassen.
    Das Gehege möchten wir aber sehr naturnah gestalten, weshalb wir es mit Futterpflanzen begrünen. Deshalb wäre es blöd, dies mit einem Regenschutz zu überdachen. Ist das nötig, wenn die Schutzhütte schon überdacht ist?
    Außerdem haben wir noch die Frage, wie tief wir den Draht in die Erde eingraben sollen, der vor Mardern und dem Rausbuddeln schützt. Soll dieser nur senkrecht oder auch waagerecht verlaufen?
    Liebe Grüße
    Klara

    • Freya Haase sagt:

      Hallo Klara,
      die Schutzhütte sollte mindestens zwei bis drei Quadratmeter auf einer Ebene pro Kaninchen groß sein, denn nachts und im Winter ist es sehr lange Zeit dunkel und in der Dunkelheit müssten sich die Kaninchen in der Schutzhütte aufhalten. Die Beetfläche müsste nicht komplett überacht sein, man könnte den Kaninchen kleinere regengeschützte Flächen anbieten, die man auch bepflanzen könnte. Ein Buddelschutz sollte mindestens 30 cm tief im Boden sein, für das Nachtgehege eignen sich Steinplatten am besten: https://www.kaninchenwiese.de//haltung/aussenhaltung/gartengehege-bauen/buddelschutz-im-kaninchenfreilauf/. Für das Nachtgehege muss der Bodenschutz waagerecht gelegt werden, für den Auslauf am Tag genügt es, wenn er senkrecht ist und regelmäßig kontrolliert wird.
      Liebe Grüße
      Freya vom Kaninchenwiese-Team

Schreibe einen Kommentar zu Mirjam Antworten abbrechen