Küchenkräuter in der Kaninchenernährung

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Kaninchen brauchen ein breitet Kräuterspektrum um sich gesund zu erhalten. Sie sind für die Kaninchenernährung unverzichtbar, ihr hoher Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen stabilisiert die Verdauung, der große Vitamin- und Mineraliengehalt versorgt sie mit wichtigen Stoffen. Gerade wenn wenig Wildkräuter angeboten werden, sind frische Küchenkräuter ein wichtiger Nahrungsbestandteil. Sie sind reich an sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralien. Der hohe Mineraliengehalt wird ihnen oft als negative Eigenschaft nachgesagt, da er zu Harngrieß und Blasensteinen führen soll, was jedoch bei einer Frischfutter-reichen Ernährung nicht zutrifft.
Alle im Handel erhältlichen Küchenkräuter sind für Kaninchen geeignet.


Kaninchenkiste

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Eine artgerechte Ernährung für Kaninchen bedeutet, dass Sie rund um die Uhr frisches Blattgemüse zur Verfügung haben müssen. Kaninchen benötigen sehr große Mengen an Fischfutter, die Hauptbestandteile sollten Kohl und Bittersalate sein. Die meisten Supermärkte bieten nicht alle Sorten, die man hierfür benötigt.

Diesen Bedarf deckt die Firma Kaninchenkiste GmbH & Co. KG. Hier kannst du bequem von zu Hause alles bestellen für deine Kaninchen. Sie haben genau die Auswahl, die ein Kaninchenhalter braucht und ersparen dir so in verschiedene Supermärkte zu fahren. Alles wird bequem nach Hause geliefert zu einem fairen Preis.

Weißt du was die Kaninchenkiste auch so besonders macht? Die Kräutertüte. Sie beinhaltet eine große Vielfalt an verschiedenen frischen Kräutern, 1 kg kostet nur 4,29 Euro. Außerdem gibt ein tolles Abo-Modell: Du kannst dir deine persönliche Kaninchenkiste zusammenzustellen oder alternativ eine der fertigen Kaninchenkisten auswählen und bekommst sogar noch 10% Rabatt.

Kaninchenkiste bietet dir die einfache Möglichkeit deine Kaninchen günstig, bequem und artgerecht zu ernähren.

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Kräuter frisch halten

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  • Frische Kräuter lassen sich problemlos im Kühlschrank 1-3 Tage lagern.
  • Kräuter werden im Topf als Pflanze angeboten. Diese Art der „Lagerung” hat den Vorteil, dass man sie frisch ernten kann und sie noch den vollen Vitamingehalt haben (durch Lagerungszeit gehen Vitamine verloren).
  • Gekaufte Kräuterbündel sollten am Stängel frisch gekappt werden. Anschließend kann man sie in ein Wasserglas stellen. So halten sie sich gut frisch und angewelkte Kräuter erholen sich.

Welche Küchenkräuter dürfen gefüttert werden?

Mythen zu frischen Kräutern

„Kräuter haben eine medizinische Wirkung und sollten daher wenig verfüttert werden. Zum einen können sie bei gesunden Kaninchen Nebenwirkungen auslösen, zum anderen wirken sie dann nicht mehr im Krankheitsfall.“

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Die natürliche Grundnahrung von Kaninchen sind Kräuter und Gräser, sie sind auf eine kräuterreiche Ernährung ideal angepasst. Die obige Aussage bezieht sich wohl eher auf den Menschen, der ein Allesfresser ist. Die menschliche Ernährung ist nicht mit der Kaninchenernährung vergleichbar. Ein Tier, dessen Grundnahrung Kräuter sind, hat keinerlei Probleme mit deren Verwertung.

Dass Kräuter, die zuvor gefüttert wurden, im Krankheitsfall nicht mehr wirken, ist falsch. Im Gegenteil: Durch die regelmäßige Kräuteraufnahme kann vielen Krankheiten vorgebeugt werden. Damit Kräuter ihre ganze Wirkung entfalten, verwendet man spezielle Lagermethoden, Trocknungsmethoden und spezielle Verfahren (Wickel, Aufgüsse etc.).

Die im Zoohandel abgepackten Kräuter sind somit meistens weniger wirkungsvoll. Allerdings können Kaninchen mit der Wirkung verschiedener Kräuter perfekt umgehen und selektieren sie entsprechend, um Selbstmedikation zu erreichen oder unerwünschte Wirkungen auszugleichen. Siehe hierzu: Selbstmedikation und Selektionsverhalten

„Kräuter/Karottengrün etc. enthalten zu viel Kalzium und sollten daher nicht zu viel verfüttert werden.“

Nachdem die Grundnahrung unserer Kaninchen Kräuter sind, ist es natürlich absoluter Unsinn, zu behaupten, ihre Grundnahrung wäre nicht ideal. Kaninchen sind auf die Aufnahme und Verwertung von Kräutern spezialisiert.

Trotzdem hier noch einmal die Erklärung zum Kalzium-Problem:

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Kalzium ist ein überlebenswichtiges Mineral, das dem Körper über die Nahrung zugefügt werden muss. Normalerweise sind auch Kalziumüberschüsse kein Problem, denn der hohe Wassergehalt in der natürlichen Nahrung unserer Kaninchen (Kräuter bestehen zu ca. 80% aus Wasser) verdünnt es und so wird es ohne Probleme wieder ausgeschieden. Die Konzentration von Kalzium im Urin ist gering, es kommt nicht zur Bildung von Gries. Ist der Wassergehalt jedoch niedriger (Konzentratfütterung – auch Heu ist ein Konzentrat!), so sammelt sich das Kalzium in konzentrierter Form in den Organen an. Mangels Wasser entsteht eine konzentrierte Kalziumpampe, die sich gut ablagert. Wäre mehr Wasser vorhanden, so käme es nie zu dieser konzentrierten Form von Kalzium, das Wasser würde das Kalzium verdünnen und spielend mit ausspülen (durch viel Wasser kommt es zu einer guten Durchspülung) und Ablagerungen kämen gar nicht zu Stande. Der Übeltäter der vielen Blasen- und Nierenerkrankungen ist somit nicht das Kalzium, sondern in erster Linie eine trockene Fütterung – die unnatürlich ist.

Füttert man also artgerecht mit viel Frischfutter, so ist Kalzium kein Problem. Zum Problem wird es bei Konzentratfütterung, noch dazu, wenn die Konzentrate viel Kalzium enthalten (Trockenfutter, Heu…). Getrocknete Kräuter haben übrigens im Schnitt einen geringeren oder ähnlichen Kalziumgehalt im Vergleich zu Heu.

Weitere Mythen finden sich in den Ernährung-Mythen

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