Bauchnarbe nach der Weibchenkastration.

Operationen & Kastrationen

Viele Kaninchenhalter*innen erleben im Laufe eines Kaninchenlebens bei den eigenen Kaninchen Operationen, denn viele sind mittlerweile Routine (Kastrationen) und andere bei Erkrankungen oft leider nötig. Die Pflege rund um Operationen ist sehr wichtig damit das Kaninchen die Operation gut übersteht.

Das Narkoserisiko

Sobald ein Tier in Narkose gelegt wird, besteht ein Narkoserisko, das bei gesunden Tieren und kleineren Routine-Operationen für geübte, kaninchenkundige Tierärztinnen bzw. -ärzte ziemlich gering ist. Ein höheres Risiko haben kranke Kaninchen (z.B. mit Herzerkrankungen) und geschwächte Tiere. Je nach Operation kann das Risiko ebenfalls höher oder geringer sein. Die Narkoseform und die Erfahrung der Tierärztinnen und -ärzte mit der Narkotisierung und Operation von Kaninchen, hat ebenfalls einen Einfluss.

Das Narkoserisiko (Brodbelt et al 2008):
Ein Kaninchen von 72 verstirbt während oder nach der Narkose (auch schwer kranke Tiere mit eingerechnet)
Eines von 1:137 Kaninchen verstirbt bei gesunden Kaninchen (z.B. Kastrationen)

Sprechen Sie im Voraus mit Ihrem Tierarzt bzw. Ihrer Tierärztin über das Narkoserisko, mögliche Alternativen zur Operation und den Erfolgs-Aussichten der OP.

Checkliste für eine sichere Narkose

  • Abwägung des Narkoserisikos durch eine vorherige gründliche Allgemeinuntersuchung und ein Blutcheck (Leber, Niere, Elektrolyte, …). Ein Blutcheck ist zwingend erforderlich bei älteren Kaninchen, Kaninchen mit EC positiven Titer, Kaninchen die übergewichtig sind, Kaninchen die in letzter Zeit abgenommen haben, Tiere mit Blasengries sowie Kaninchen mit erniedrigter Körpertemperatur oder dehydrierte Kaninchen. Dadurch kann das Narkoserisiko besser eingeschätzt werden (je nach OP-Grund, geht man dieses eher ein, oder auch nicht) und die OP-Technik angepasst werden (z.B. andere Dosierungen und andere Narkosemittel bei schlechten Leberwerten).
    ASA-Klassifikation:
    ASA 1: Gesundes Kaninchen (z.B. Kastration) (geringes Narkoserisiko 0,7 von 100 Kaninchen)
    ASA 2: Kaninchen mit leichter Allgemeinerkrankung
    ASA 3: Kaninchen mit schwerer Allgemeinerkrankung (intravenöse Infusion vor der OP zwingend erforderlich, 10-mal höheres Narkoserisiko)
    ASA 4: Kaninchen mit schwerer Allgemeinerkrankung, die eine ständige Lebensbedrohung darstellt (intravenöse Infusion vor der OP zwingend erforderlich, 10-mal höheres Narkoserisiko)
    ASA 5: totkrankes Kaninchen, das ohne die Operation voraussichtlich den nächsten Tag nicht überleben wird (intravenöse Infusion vor der OP zwingend erforderlich, 10-mal höheres Narkoserisiko)
    E: akut krankes Kaninchen (Notfall, z.B. Ileus, Leberlappentorsion, intravenöse Infusion vor der OP zwingend erforderlich, 10-mal höheres Narkoserisiko)
  • Stressarme Narkosevorbereitung für Kaninchen: Die meisten Narkosezwischenfälle entstehen dadurch, dass ein Kaninchen gestresst mal eben nebenher in Narkose gelegt wird! Je mehr Stress Kaninchen ausgesetzt sind, desto mehr Narkosemittel wird benötigt. Dadurch steigt das Narkoserisiko enorm. Deshalb sollten die Kaninchen vor der Operation in Ruhe „ankommen“ und in einem Raum ohne Raubtiere (Hunde, Katzen) untergebracht werden. Im Idealfall bekommen sie ein eigens eingerichtetes Gehege und eine frühzeitige Schmerzmedikation um in Ruhe in die Narkose zu starten.
  • Eine sichere Narkoseform damit das Kaninchen nicht verstirbt: Kaninchen sind sehr empfindlich und haben ein extrem hohes Narkoserisiko. Durch die richtige Narkoseform wird es gesenkt. Sicher für Kaninchen sind Gasnakrosen, die mit einer Injektionsnarkose eingeleitet werden (keine reinen Gasnarkosen!). Injektionsnarkosen mit Aufhebungsspritzen (VAA) werden beim Kaninchen (im Unterschied zu Meerschweinchen und Kleinnagern) als unsicherer eingestuft, sie sollten nur mit Beatmungsmöglichkeit, sehr guten Narkosemanagement und zusätzlicher Sauerstoffgabe über die Nase verwendet werden. Werden sie angewendet, muss eine Möglichkeit der Beatmung vorhanden sein sowie ein sehr gutes Narkosemanagement (am besten mit Sauerstoff!). Reine Injektionsnarkosen ohne Aufhebungsmöglichkeit oder mit teilweiser Aufhebung sind nur als Kurznarkose bei gesunden Kaninchen denkbar und auch nur dann, wenn Monitoring und eine Möglichkeit der Beatmung gegeben sind. Sie können jedoch zur Einleitung verwendet und durch eine Gasnarkose und Schmerzmedikamente aufrecht erhalten werden.
  • Fähigkeiten des Tierarztes bzw. der Tierärztin zu Kaninchen: Im Studium werden Kaninchen kaum durchgenommen. Besucht Ihre Tierärztin bzw. Ihr Tierarzt Fortbildungen für Kaninchen? Liest er/sie sehr viel Fachliteratur und steht er auf der DVG Kleinsäuger Liste? Gibt er/sie Heimtiere (nicht Kleintiere = Hund und Katze!) als Praxisschwerpunkt an? Kaninchenkundige Tierärztinnen und -ärzte
  • Überwachung der Narkose um bei Zwischenfällen das Tier vor dem Tod zu retten: Eine zweite Person überwacht während der Narkose Temperatur, Puls, Atmung, Reflexe etc. (dafür sind spezielle Geräte erforderlich, die für kleine Heimtiere geeignet sind, nicht jede Tierarztpraxis hat diese) und stellt frühzeitig Abweichungen fest, so dass das Narkosemittel angepasst werden kann und tödliche Zwischenfälle vermieden werden.
  • Sind die Mitarbeiter für Narkose-Zwischenfälle beim Kaninchen speziell geschult oder routiniert, da sehr viele Kaninchen operiert werden? Das kann Leben retten.
  • Über einen gelegten Tubus oder zumindest eine Larynxmaske (darf nicht verrutschen!) kann das Kaninchen bei Atemstillstand beatmet werden. Dafür muss die Tierarztpraxis über Geräte verfügen, die für die Beatmung von Kaninchen geeignet sind. Auch eine Sauerstoffgabe während der Operation macht die Narkose sehr viel sicherer.
  • Sterile OP, damit das Infektionsrisiko gesenkt wird: steriler Operationsraum, steriles Operationsbesteck, Einmalartikel…
  • Venenzugang: Ein Venenzugang ermöglicht eine schnellere Wirkung und Verabreichung der Narkosemedikamente und erhöht die Narkosesicherheit, da die Medikamente schneller ankommen und auch dosierter verabreicht werden können. Bei Narkosezwischenfällen können so z.B. lebensrettende Medikamente gegeben werden. Zudem kann das Tier während der Narkose an eine Infusion angeschlossen werden, was die Verträglichkeit der Narkose extrem verbessert. Kaninchen mit höheren Narkoserisiko werden auch vor der Operation infundiert.
  • Überwachung beim Aufwachen: Die meisten Zwischenfälle während einer Narkose passieren nicht im OP, sondern während der Aufwachphase. Deshalb ist hier eine intensive Überwachung nötig, am besten mit Sauerstoffgabe. Keinesfalls dürfen „halbwache“ Tiere an den Halter abgegeben werden!
  • Wärme: Kaninchen verlieren aufgrund ihrer großen Körperoberfläche besonders schnell Temperatur und kühlen in der Narkose aus. Deshalb ist ein gutes Wärmemanagement und eine ständige Überwachung der Körpertemperatur oft überlebenswichtig. Auch nach der Operation sollten die Kaninchen gewärmt werden, bis sie absolut fit sind.

Achtung Preisfalle!

Die Preise für Routine-Operationen können von Tierarztpraxis zu Tierarztpraxis sehr schwanken. Sie erhalten aber nicht die gleiche Leistung! Der eine Tierarzt bezahlt damit eine zweite Person und teure Geräte um das Tier zu überwachen und Zwischenfälle rechtzeitig zu erkennen. Über einen gelegten Tubus kann er es bei Atemstillstand beatmen. Er verwendet teurere, aber dafür sicherere Narkosemittel und nimmt sich Zeit, damit das Tier stressfrei in Narkose gelegt wird. Das alles kostet (Ausrüstung, Arbeitskraft, Zeitaufwand), dafür ist das Narkoserisiko aber extrem gering! Die andere Tierärztin legt das Tier mit einer billigen Narkoseform und ohne zweite Person oder Überwachung mal eben schnell in Narkose, davor wird es in der Station von einem Hund angebellt und bekommt Panik, wodurch es mehr Narkosemittel benötigt. Bei einem Zwischenfall (den er mangels Überwachung spät erkennt), kann er kaum eingreifen, durch die höhere Narkosemittel-Menge, kann das Tier schneller versterben. Häufig wird das Tier wieder nach Hause mitgegeben, noch bevor es richtig wach ist und frisst – das macht natürlich auch weniger Arbeit. War das die 20€ Ersparnis wert? Fragen Sie in erster Linie nach der Überwachung, Narkoseform und Vorgehensweise, der Preis sollte nie das Hauptkriterium sein!

Die Pflege vor der Operation

Leider gibt es immer noch Tierärztinnen und -ärzte, die dazu raten, Kaninchen vor der Operation ausnüchtern zu lassen. Solche Tierärztinnen und -ärzte kennen sich nicht mit Kaninchen aus und sollten keinesfalls für eine Operation beauftragt werden.
Kaninchen dürfen nicht fasten, denn ihr Stoffwechsel verträgt keine Hungerphasen und schwächt das Kaninchen unnötig vor der Operation. Zudem ist eine Ausnüchterung auch nicht zweckmäßig, denn Kaninchen können ohnehin (im Gegensatz zu Hunden und Katzen) nicht erbrechen, d.h. ein Nahrungsentzug ist gar nicht nötig.

Kaninchen dürfen vor der OP nicht ausgenüchtert werden.

Bis kurz vor der Operation sollten Kaninchen Nahrung angeboten bekommen. Etwa einen Tag vor der Operation dürfen keine Kohlgemüse, kein Klee und keine Luzerne angeboten werden, da durch die Operation oft der Stoffwechsel kurz zum Stillstand kommt und dadurch das Blähungs-Risiko erhöht werden kann. In dieser Zeit bekommen die Kaninchen am besten Wiesenpflanzen, Heu, Küchenkräuter, Zweige, Gemüse. Eine reine Heuernährung vor der Operation wird oft empfohlen, ist jedoch nicht nötig und kann sich negativ auswirken. Ein „Überfressen“ mit besonders leckeren Futter oder plötzlich großen Nahrungsmengen kann den Druck auf das Zwerchfell erhöhen und so das Narkoserisiko erhöhen.

Die Absprachen mit der Tierärztin oder dem Tierarzt

Besprechen Sie im Voraus mit Ihrem Tierarzt bzw. Ihrer Tierärztin wann Sie das Kaninchen voraussichtlich abholen können und was bei der Nachsorge für die OP beachtet werden muss bzw. auch wie pflegeintensiv die Nachsorge ist.

Kaninchen nach Abszess-OP in seiner Box

Bitten Sie Ihren Tierarzt oder Ihre Tierärztin, das Kaninchen nach der Operation mit einer Wärmequelle (Rotlichtlampe, Wärmekissen, Snuggle Safe, Wärmflasche) zu wärmen bis der Kreislauf wieder stabil ist, so dass es selber die Körpertemperatur aufrecht erhalten kann.

Das Kaninchen kommt nach Hause

Das Kaninchen sollte normalerweise erst wieder mitgegeben werden, wenn es wieder aus der Narkose erwacht und in einem relativ stabilen Zustand ist, denn in der Zeit nach der Operation treten häufig Komplikationen auf, die medizinisch abgefangen werden müssen.

Bis das Kaninchen wieder völlig wach ist, sollte es in seiner Transportbox bleiben und mit einer eingewickelten Wärmflasche oder einem Snuggle Safe gewärmt werden. Wenn es sich wieder normal bewegt, kann es zurück ins Gehege ziehen.

Schutz der Wunde vor Verschmutzung

Wiese ist als Untergrund geeignet. Ein Body schützt zudem ideal die Wunde.

Nach der Operation darf die Wunde keinesfalls mit Einstreu verschmutzt oder verletzt werden. Deshalb sollte je nach Wunde vorübergehend für drei bis fünf Tage auf einem speziellen Untergrund gehalten werden.

Die oft empfohlene Haltung auf Handtüchern, Zeitungspapier, Teppichen oder Wickelunterlagen sind zwar hygienisch, aber werden von einigen Kaninchen angeknabbert. Dadurch kann es zu lebensbedrohlichen Magendilatationen kommen. Deshalb raten wir dazu, solche Unterlagen nur bei Tieren zu verwenden, die streng kontrolliert werden und solche Materialien nicht anfressen.

Hobelspäne verschmutzt die Wunde mit Staub und hängt sich in ihr fest, Stroh und härteres Heu kann evtl. in die Wunde stechen.

Geeignet ist sehr weiches Heu, wenn das Kaninchen nicht wühlt, kann mit diesem Hobelspäne abgedeckt werden, so dass die Wunde mit dieser nicht in Kontakt kommt.

Die Kaninchen dürfen auch auf die Wiese.

Achten Sie auf Hygiene und einen durchgängig trockenen und sauberen Untergrund.

Rangodnungskämpfe nach der OP?

Wenn die Gruppe nicht sehr harmonisch ist, kann es sein, dass sich die Kaninchen durch die Trennung oder die vorübergehende Schwächung des operierten Kaninchens nicht mehr richtig verstehen. In solchen Fällen ist es sinnvoll, alle Kaninchen der Gruppe während der Operation aus dem Gehege herauszunehmen, um sie nachher wieder gemeinsam ins Gehege zu setzen. Dann sollte das Kaninchen möglichst wieder fit sein. Siehe auch Rangordnungskämpfe. Bei geschwächten Kaninchen kann man ggf. mehrmals täglich unter Aufsicht die Kaninchen zusammen lassen, damit sie sich nicht entfremden und dazwischen dem geschwächten Tier Ruhe durch eine Gitterabtrennung gönnen. Sind die anderen Kaninchen freundlich gesinnt, kann man das frisch operierte Kaninchen auch durchgängig mit den anderen zusammenlassen, viele Kaninchen sind sehr gute Krankenpfleger.
Wurde nicht so vorgegangen, muss unter Umständen neu vergesellschaftet werden.

Das Kaninchen frisst nach der OP nichts?

Nach der Operation trinken Kaninchen meist erst einmal etwas mehr als davor und fangen erst wieder langsam an zu fressen. Es ist normal, dass die Kaninchen nichts fressen solange sie noch schläfrig sind, allerdings sollte ihnen trotzdem alles was sie gerne mögen, angeboten werden. Besonders bewährt haben sich frische Kräuter von der Wiese oder aus dem Supermarkt wie z.B. Löwenzahn, Dill, Karottengrün und Basilikum.

Ursachen für die Nahrungsverweigerung:

  • Zu geringe Schmerzmittelmenge
  • Untertemperatur (Temperatur messen!)

Solange das Kaninchen nicht frisst und kalte Ohren hat, sollte die Körpertemperatur überprüft und unter 38,5 Grad das Kaninchen gewärmt werden (Wärmequelle mit 39-41 Grad, z.B. Snuggle Safe, Wärmflasche, Heizdecke, mit heißen Wasser gefüllte Gummihandschuhe). Die Wärmequelle muss mit einem Handtuch abgedeckt werden um Vebrennungen zu vermeiden. Die Temperatur der Wärmequelle kann überprüft werden, indem man das Thermometer zwischen Tier und Wärmequelle schiebt und misst.

Achtung Schmerzmittelmenge: Kaninchen brauchen größere Schmerzmittelmengen als Hund und Katze, die Dosierung ist nicht identisch! Zudem wird es schneller verstoffwechselt und muss deshalb häufiger nachgegeben werden. Bei größeren Operationen müssen mehrere Schmerzmittel kombiniert werden. Der häufigste Grund für die fehlende Nahrungsaufnahme nach OP´s sind starke Schmerzen bei unzureichender Schmerzmittelgabe:
Schmerzen erkennen

Sollte das Kaninchen länger als ein paar Stunden nach der Abholung nichts fressen, kann langsam angefangen werden es zu päppeln. Bei Kaninchen nach Zahn- oder Mundoperationen muss direkt nach der OP für etwa zwei Tage, bzw. bis es anfängt selbst zu fressen, gefüttert werden. Oft wird angefeuchtetes Cuni Complete oder Haferflocken recht gut aufgenommen. Kaninchen die nach wenigen Stunden noch nicht fressen, haben meist starke Schmerzen! Dann sollte die Dosierung vom Schmerzmittel mit der Tierärztin oder dem Tierarzt besprochen und ggf. erhöht werden.
Sollte der Zustand vom Kaninchen sich nicht stetig verbessern oder verschlechtern, so muss unbedingt Rücksprache mit der Tierärztin bzw. dem Tierarzt gehalten werden.

Wundkontrolle und Schutz vor dem Fädenziehen durch das Kaninchen

  • Ein- bis zweimal täglich muss die Wunde kontrolliert werden. Sie darf nicht verschmutzt oder entzündet sein.
  • Zudem dürfen die Fäden nicht vom Kaninchen aufgebissen oder beschädigt werden. Bei einigen Operationen ist deshalb ein Body (Socke oder Babybody) nötig, damit das Kaninchen nicht an die Wunde kommt.
  • Bei manchen Kaninchen oder Operationen reicht auch ein Pflaster aus.  
  • Im Idealfall wird die Wunde intrakutan genäht, dann sind die Fäden innenliegend und können nicht aufgeknabbert werden.
  • Ein zurecht geschnittener Trichter kann ebenfalls verwendet werden, ist aber weniger empfehlenswert, die Kaninchen können damit häufig nicht richtig fressen, laufen gegen Gegenstände und sind stark eingeschränkt.
  • Sollte die Wunde nicht abheilen, rot, geschwollen oder anderweitig auffällig werden, muss unverzüglich die Tierarztpraxis kontaktiert werden.
  • Sprechen Sie mit dem Tierarzt bzw. der Tierärztin ab, wann die Fäden gezogen werden müssen (ca. nach 7-14 Tagen) bzw. ob sie selbst auflösend sind.

Spezielle Kaninchenbodys: Kaninchenbody-Shop

Nachsorge bei der Weibchenkastration: Weibchenkastration-Kaninchen-Flyer

Infos zur Weibchenkastration: http://kaninchenkastration.jimdo.com

Operationen im Winter

Der Zeitpunkt sollte bei Außenkaninchen gut gewählt werden. Gibt es die Möglichkeit, die OP zu verschieben, sollte man eine gute Wetterlage (ohne Starkfrost) auswählen.

Die Tiere müssen auf jeden Fall bis sie wieder absolut fit sind, gut fressen und eine normale Körpertemperatur aufrecht erhalten, in einen frostfreien Raum (Keller, ungeheizter Raum) untergebracht werden. Sofern es keine Verträglichkeitsprobleme gibt, am besten mit den Sozialpartnern, damit die stressige Neu-Vergesellschaftung erspart wird.

Wurde das Kaninchen großflächig rasiert, so muss die Stelle vor Frost geschützt werden (z.B. mit Body).