Arthrose, Spondylose, HD (Hüftdysplasie) beim Kaninchen

Was ist eine Arthrose, Spondylose und HD?

Arthrose = übermäßiger, schmerzhafter Gelenkverschleiß der Knorpelschicht, besonders an der Wirbelsäule und den Gelenken. Anfangs hat das Kaninchen beim Aufstehen Schmerzen, wenn es sich einläuft gehen die Schmerzen weg und kommen nur bei übermäßiger Bewegung wieder. Später hat es auch im Ruhezustand Schmerzen. Um den Knorpelverlust auszugleichen, versucht der Körper mit Knochenwucherungen der Artrhose entgegen zu wirken, das verstärkt jedoch oftmals die Schmerzen, da es die Nerven behindert.

Spondylose = schmerzhafte Abnutzungserscheinung an der Wirbelsäule (Wirbelsäulen-Arthrose) mit Veränderungen an den Wirbelkörpern, die Wirbelsäule versteift langsam. Durch den Verschleiß der Bandscheiben und Bänder, ist die Wirbelsäule weniger beweglich, das Kaninchen versteift. Der Körper bildet zum Ausgleich Knochenwucherungen, die oft schmerzhaft sind.

Hüftdysplasie = schmerzhafte  Fehlstellungen und Störungen der Verknöcherung des Hüftgelenks, die Gelenkpfanne ist nicht tief genug, der Gelenkkopf wird dadurch fehlgebildet. In der Folge entsteht Arthrose. Der Körper bildet Knochenwucherungen, die sehr schmerzhaft sind.

Wie erkenne ich, dass mein Kaninchen betroffen ist?

An Arthrose, Spondylose und HD erkrankte Kaninchen bleiben oft lange Zeit unauffällig, da Kaninchen die Schmerzen kaum zeigen. Erst wenn die Erkrankung weit fortgeschritten ist, lassen sich oft ein paar wenige der folgende Anzeichen erkennen:

  • arthrose-sitz-kaninchenSie nehmen ab und zu eine Sitzposition ein, bei der sie die Hinterbeine sehr stark nach vorne schieben, so dass sie weiter vorne als die Vorderbeine liegen, diese Position schwächt die Schmerzen ab
  • Die Kaninchen bewegen sich weniger als früher
  • Gelegentlich kann man beim Sprung in die Toilette ein Hängenbleiben der Hinterläufe am Toilettenrand beobachten
  • Sprünge auf erhöhte Gegenstände werden seltener oder werden ganz vermieden
  • Die Kaninchen putzen ihr Hinterteil und die Hinterläufe unzureichend und nehmen den Blinddarmkot nicht auf, oft setzen sie sich in den eigenen Kot. Es kommt zu einem verschmutzten Hinterteil oder Verfilzungen im Fell.
  • Es wird seltener oder gar nicht mehr Männchen gemacht oder das Kaninchen fällt dabei um.
  • Die Kaninchen putzen sich in ungewöhnlichen Sitzpositionen, meist indem sie sich auf ihr Hinterteil setzen oder sich hinlegen:
    arthrose-kaninchenarthrose-kaninchen-putzt-sich

    arthrose vorderbeine

    Verdickte Gelenke an den Vorderpfoten

  • Ist die Krankheit bereits sehr stark fortgeschritten, ist manchmal ein wackeliges Rückrad zu beobachten, das Kaninchen knickt gelegentlich um. Oft ist der Gang auch nicht mehr so sicher und leicht wackelig.
  • Das Kaninchen verändert seine Gewohnheiten, liegt anders, sucht keine erhöhten Plätze auf, bewegt sich deutlich weniger.
  • Bei Kälte oder Hitze, bzw. Wetterschwankungen werden die Symptome stärker, allgemein schwankt der Zustand sehr stark.
  • Nach längerem Ruhen ist der Gang zunächst auffällig, das Kaninchen „läuft sich jedoch ein“ wenn es sich länger bewegt.

Eine sichere Diagnose ist durch ein Röntgenbild beim Tierarzt möglich.

Ursache: Wie entstehen Gelenkserkrankungen?

Klassisch sind Gelenkskrankheiten typische Alterserkrankungen, die erst im fortgeschrittenen Lebensalter auftreten. In Ausnahmefällen treten sie auch frühzeitig auf.

Folgende Ursachen sind für Arthrose, Spondylose und HD ursächlich (oft auch mehrere Ursachen):

  • ffManche Kaninchenrassen, insbesondere die Deutschen Riesen und andere sehr große Rassen, haben eine erbliche Veranlagung für Gelenkserkrankungen (ähnlich wie große Hunderassen), insbesondere für HD und in Folge dann auch für Spondylose und Arthrose, je nach Zuchtlinie kann die Veranlagung erheblich schwanken
  • Ein erhöhtes Körpergewicht (Adipositas, Übergewicht) führt zu einem erhöhten Gelenksverschleiß. Neben übergewichtigen Kaninchen sind große Rassen, die durch ihre Größe ein erhöhtes Gewicht tragen müssen, betroffen
  • Ein hohes Lebensalter begünstigt diese Erkrankungen, meist sind alte Kaninchen betroffen
  • Wird das Gelenk stark beansprucht, so können diese Erkrankungen verstärkt auftreten. Zur Vorbeugung sollten höhere Sprünge (z.B. auf hohe Etagen, auf Stalldächer etc.) verhindert werden, z.B. indem man Rampen und Geländer an erhöhten Plätzen anbringt. Außerdem ist ein weicherer Untergrund von Vorteil.
  • Viel gesunde, weniger belastende Bewegung beugt hingegen Gelenkserkrankungen vor. Zu wenig Bewegung kann Gelenkserkrankungen hingegen auslösen (z.B. Stallhaltung, Haltung im Käfig)
  • Eine Mangelernährung (zu wenig Futter, zu wenig Energie und Vitamine/Nährstoffe im Futter, ein unausgeglichenes Kalzium:Phosphor-Verhältnis, Fertigfutter aus dem Handel, kalziumreduzierte Ernährung…) oder mangelnde Vitamin D Synthese (kein direktes Sonnenlicht (ohne Fensterglas), keine UVB-Lampe, kein angereichertes Futter…) führen häufig zum Abbau von Kalzium im Knochen (Osteoporose) und anschließend zu Arthrose
  • Fehlstellungen der Gelenke/Gliedmaßen begünstigen Gelenkserkrankungen durch erhöhten Verschleiß
  • Durch Antibiotika-Gaben (Gyrasehemmer wie z.B. Enrofloxacin – Baytril & Marbofloxacin – Marbocyl) kann das Bindegewebe geschädigt werden, was zu Arthrose führt.
  • In Folge einer Arthritis (Gelenksentzündung, z.B. durch Verletzungen/Umknicken) kann es zur Arthrose (Gelenksverschleiß) kommen
  • Spondylose steht manchmal im Zusammenhang mit Stoffwechselerkrankungen, auch bei anderen Gelenkserkrankungen ist oft auffällig, dass diese besonders stark sind, wenn der Stoffwechsel oder das Immunsystem nicht gesund sind.

Therapie: Wie werden die Krankheiten behandelt?

Gelenkserkrankungen beim Kaninchen können leider nicht geheilt werden, außer es wird beispielsweise bei HD ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt, wie es bei Hunden verbreitet ist. Bei Kaninchen gibt es kaum Erfahrungswerte zu dieser kostspieligen Operation und da Kaninchen ihre Hinterbeine sehr stark belasten (Hoppeln) wird eine solche Operation von Experten nicht empfohlen. Bei der Behandlung geht es deshalb vorrangig darum, Schmerzfreiheit zu erreichen und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen oder aufzuhalten.

 Folgende Therapieansätze können kombiniert werden:

  • Schmerztherapie durch Schmerzmittel, bevorzugt Metacam (anfangs einmal täglich, später auch zweimal täglich möglich), evtl. kombiniert mit Novalgin. Durch das Schmerzmittel bewegt sich das Kaninchen mehr, dadurch gewinnt es an Lebensqualität und die Bewegung schwächt die Symptome ab. Metacam wird in der Regel absolut problemlos auch als Langzeit-Therapie vertragen, kann jedoch organische Erkrankungen verursachen oder verstärken (Magen-Darm-Trakt, Leber, Nieren…), deshalb wird empfohlen, es als Anfangs-Medikament einzusetzen und sobald durch andere (natürliche) Mittel Schmerzfreiheit erreicht ist, das Metacam so weit es geht zu reduzieren oder abzusetzen und nur in akuten Schüben ggf. wieder anzusetzen. Meist bleiben die Kaninchen dann auch durch die anderen Mittel schmerzfrei. Leider schlägt Schmerzmittel bei vielen Kaninchen jedoch kaum oder gar nicht an, besser helfen in diesen Fällen die natürlichen Medikamente. Um den Stress bei der Eingabe zu reduzieren ist es meist sinnvoll, es z.B. in zerdrückter Banane, Haferschmelflocken oder Bananensaft einzurühren, dann wird es problemlos gefressen. Eine günstigere Alternative zu Metacam ist Meloxidyl.
  • Homöopathisch hat sich Traumeel (bei akuten Arthrose-Schüben oder durchgängig) und Zeel (durchgängig gegeben) bewehrt. Die Wirkung setzt meist nach wenigen Wochen voll ein. Auch Ost Heel kann dauerhaft eingesetzt werden. In akuten Schüben ist außerdem Discus comp. möglich. Weitere mögl. Medikamente: Vermiculite, Rheuma-Heel und Rhododendroneel SN. Bevorzugt werden die Ampullen verwendet (wenn als Ampullen auf dem Markt), da sie zuckerfrei sind. Allerdings sind die Tabletten leichter zu verabreichen, was ebenfalls vorteilhaft sein kann
  • Ingwer-reibe-kaninchen-bananeEinige Futtermittel sind bei diesen Erkrankungen besonders wertvoll, da sie entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken können, durch die Gabe kann meist das Schmerzmittel langfristig etwas reduziert werden. Wenn die Kaninchen Ingwer fressen (länger anbieten), kann er im Gehege angeboten werden, ansonsten wird er geraspelt problemlos in zerdrückter Banane oder einem anderen leckeren Futter gefressen. Eine Alternative ist Ingwersaft, dieser kann oral eingegeben werden. Ingwer wirkt meist sogar besser als Schmerzmittel und wird oft unterschätzt. Weitere unterstützende Pflanzen sind Weidenzweige (oder Pappel-, Eschenrinde und -blätter), Fenchel, Löwenzahnwurzeln, Brennnesseln, Teufelskralle und Hagebuttenpulver. Ingwer-kaninchenAuch Omega-3-Fettsäuren (z.B. in Leinsamen und Sonnenblumenkernen) wirken oft unterstützend
  • Ein Medikament das mit Pflanzenextrakten arbeitet ist Rodicare Artrin, da es relativ neu ist, gibt es noch nicht sehr viele Erfahrungswerte.
  • Eine recht gute, wirksame Zusammensetzung hat ArthroGreen von cd vet
  • Recht gute Erfahrungen wurde mit Grünlippmuschel beim Kaninchen gemacht.
  • Hyaluronsäure als Nahrungsergänzungsmittel ist bei einigen Kaninchen mit Arthrose erfahrungsbasiert ein gutes Mittel. Nachgewiesen ist die Wirkung nur, wenn es direkt in die Gelenke gespritzt wird, dann wirkt es vergleichbar wie Cortison.
  • Wenn das Kaninchen übergewichtig ist, sollte es abnehmen um die Gelenke zu entlasten
  • Weiche Unterlagen als Schlafplatz, z.B. Hygiene- & Kunstlederbetten für Hunde (abwischbar) haben sich bewehrt.
  • Naturheilkunde-bei-Tieren bietet einige Präparate an, die aus chinesischen Kräutern zusammen gesetzt sind, z.B. gegen Arthrose ( Drynaria, Rejoint), und Erkrankungen des hinteren Bewegungsapparates (Backmotion), aber auch ein gut verträgliches Gelenk-Schmerzmittel (Analgos). Die Erfahrungswerte mit den Medikamenten sind unterschiedlich aber meist recht gut. Die Tabletten werden zum Teil freiwillig wie Leckerlis gefressen (Rejoint nicht).
  • Ebenfalls gute Erfahrungswerte gibt es mit Gladiator Plus Kleintier (als Kur oder dauerhaft), insbesondere wenn das Kaninchen allgemein geschwächt ist oder noch eine weitere Krankheit hat. Gladiator Plus reguliert das Immunsystem und führt dazu, dass sich das Kaninchen wiederum deutlich mehr bewegt, dadurch werden die Arthroseschmerzen stark reduziert. Es sollte bei jedem Arthrose-Kaninchen angewendet werden. 
  • Physiotherapie ist für Kaninchen leider nicht sehr weit verbreitet, Bewegungsübungen können jedoch helfen.
  • Zur Schmerzlinderung sind bei anderen Tierarten Goldimplantate verbreitet, dazu ist allerdings eine Operation nötig.

Sollte die Therapie nicht mehr anschlagen und der Verlauf sehr stark fortgeschritten sein, sollte irgendwann über eine Einschläferung nachgedacht werden, denn starke Schmerzen oder wenn das Kaninchen nicht mehr hoch kommt, bietet keine ausreichende Lebensqualität. Wenn man an diesem Punkt angelangt ist, kann auch mit Cortison behandelt werden (nicht vorher!).

Beispiel: Sepperl´s Behandlung

Erfahrungsbericht: Sepperl ist aus geringer Höhe vom Arm gesprungen und dabei mit den Hinterläufen umgeknickt aufgekommen. Er hatte schon davor Anzeichen für Arthrose wie den „Arthrose-Sitz“ und Hängen bleiben am Toilettenrand. Er hat sich danach kaum noch bewegt, lag in der Sonne und magerte stark ab. Röntgenbilder ergaben Hüftdysplasie, Arthrose und Spondylose, eine akute Arthritis durch den Sturz konnte ebenfalls nicht ausgeschlossen werden. Er bekam anfangs Metacam.

Vorher
So lief er, wenn er noch einigermaßen gut gelaufen ist, denn oft ist er auch umgeknickt und hat sich kaum bewegt.

Das Matacam wirkte nur recht leicht, oft hatte ich das Gefühl, dass es gar nicht wirkt. Deshalb versuchten wir weitere Medikamente anzusetzen.

Kaninchen HD abgemagert Arthrose SpondyloseEr bekam:
Morgens Ingwer, Rejoint und Gladiator Plus in Banane, Backmotion und Analgos als Leckerli
Abends bekommt er Backmotion und Analgos sowie Zeel und Ost Heel, alles als Leckerli
Manchmal bekommt er noch eine zweite Portion Ingwer.
Außerdem biete ich viel Weide und Eiche an, die frisst er auch recht gerne.
Im akuten Schub und am Anfang durchgängig bekommt er Traumeel und Discus comp.

Auf den rechten Foto sehen Sie, wie mitgenommen und abgemagert er war.

Das Metacam habe ich nach einer Weile, als es ihm wieder deutlich besser ging, komplett abgesetzt (vorher langsam ausgeschlichen). Es geht ihm trotzdem unverändert gut.

Zwei Monate später

Sein Zustand schwankt etwas von Tag zu Tag aber ist recht gut und kein Vergleich zu vorher. Ich hätte es nicht für möglich gehalten… Er hat extrem zu genommen und wieder ein recht gutes Normalgewicht. Er bewegt sich deutlich mehr, wackelt deutlich weniger, knickt nicht mehr weg und turnt im Garten herum… Ganz leicht wackelt er hinten noch, aber kein Vergleich zu vorher… Ich hätte gar nicht gedacht, dass sich das Gelenk wieder stabilisieren kann…

Nachher

4 Monate später

DSC_0205Sepperl hatte zwischenzeitlich noch einen Hautpilzbefall durch sein schlechtes Immunsystem, wir haben weiter die oben genannten Medikamente gegeben und noch weitere Arthrose-Mittel wie z.B. ArthroGreen (plus) und RodiCare Artrin. Da er recht stabil war, merkte man kaum einen Unterschied, sein Zustand blieb weiter sehr stabil. Zusätzlich bekam er Schwarzkümmelöl und andere Haut-/Pilzmedikamente.

DSC_0211Wir haben es nun geschafft und er ist wieder absolut fit, springt auf recht hohe Gegenstände, wirkt absolut schmerzfrei und rennt sehr viel herum. Die Medikamente konnten wir deshalb sogar wieder absetzen. Sollte er wieder schlechter laufen, werden wir gleich wieder die Mittel ansetzen. Er hat auch wieder zugenommen und sogar noch ausreichend Winterspeck angesetzt. Nur Männchen machen kann er nicht mehr, aber das scheint ihn wenig zu stören.

Voher -Nachher
(vom abgemagerten, geschwächten Häufchen Elend zum stattlichen Rammler)
Kaninchen HD abgemagert Arthrose Spondylose DSC_0320

Mittlerweile hatte sich die Behandlung so eingependelt, dass er 3-4x wöchentlich Ingwer-Brei und Gladiator Plus Kleintier bekam. Außerdem gaben wir ihm gelegentlich auch Nahrungsergänzungsmittel in den Brei , die er zuvor durchgängig bekam. Wenn er ein schlechteres Gangbild hatte, setzten wir weitere Medikamente vorübergehend an und schlichen sie wieder aus, wenn es wieder besser ging.
Die Schübe waren mittlerweile sehr viel schwächer und seltener geworden.

Sepperl hat jahrelang mit Arthrose gelebt und sich aus dem akuten Zustand so erholt, dass er mit Unterstützung der Mittel problemlos sein restliches Leben gelebt hat. Er starb an einer Herzerkrankung.

125 Antworten zu “Gelenkserkrankungen”

  1. Meli sagt:

    Oder kann es sein da sie gestern Pflege in die Ohren bekommen hat das es daher kommt ? Vllt so ein kleines Luft Bläschen oder so dazwischen? Habe jetzt fest gestellt das es das ihr ist … Sie hüpft und springt auch rum und frisst auch ganz viel … also ich denke mal das es an dieser Ohren Pflege liegt die sie gestern bekommen hat

    • Hallo Meli,
      wenn sie immer noch fit ist, hüpft, frisst und sonst absolut nichts zeigt würde ich das erst einmal beobachten. Wenn es weiter anhält, solltest du es doch einmal vom Tierarzt abklären lassen.
      Liebe Grüße,
      Kathinka vom Kaninchenwiese-Team

  2. Meli sagt:

    Halli meine Lieben,
    Ich habe eine Frage meine häsin knackt??? Seid vorhin ? Weiss nicht was das sein Soll? Sie ist vorhin ein paar mal hoch gesprungen… kann das damit was zu tun haben ? Sie wird am Montag 15 Wochen alt … waren auch noch gestern beim ta
    … für die impf auffrischung von myxo und da war alles ok … also sie knackt wie ich das auch immer nennen kann seid vorhin … ihr Partner knackt nicht

  3. Sarah sagt:

    Guten Tag,

    ich möchte von meinem Merlin berichten. Er ist schätzungsweise 6 Jahre alt und ihm fehlt schon,seit er bei uns ist, ein unterer schneidezahn und er hat Probleme mit zahnspitzen.
    Aus diesen Gründen müssen wir alle 4 Wochen zum Tierarzt.Als mir vor ca 8 Monaten auffiel,dass er immer träger wurde, sprach ich den Tierarzt darauf an.Die Begründung,er sei nunmal ein Senior und das sei der Lauf der Zeit, klang für mich schlüssig und ich gönnte ihm sein Seniorendasein.

    Stutzig wurde ich,als er begann,sein Kreuz ständig durchzudrücken. Zudem kippten seine Hinterläufe manchmal weg.Er lief auch nicht mehr weg, wenn ich ihn anfassen wollte.
    Ein Röntgenbild brachte die Diagnose Arthrose in der unteren Wirbelsäule.
    Zunächst bekam er metacam zur Behandlung; bald auch metamizol 2-3x täglich.
    Doch es wurde trotzdem recht zügig schlimmer mit ihm. Er kann seine Beine zeitweise fast garnicht mehr bewegen und sie liegen auffällig verdreht, wenn er sitzt.köttel und Urin scheint er nicht mehr steuern zu können.ich lege ihm aber alles mit frischen Handtüchern aus,auf denen er gerne liegt.ich habe es nicht ertragen, ihm beim „Dahinsiechen“ zuzusehen und stieß nach einiger recherche auf diese Seite.
    Seit nunmehr 5 Wochen bekommt er:
    morgens: analogs,drynaria, backmotion und eine Matsche aus Ost Heel,Zeel,Banane,rejoint und metamizol
    mittags: falls möglich metamizol
    abends: analogs,drynaria, backmotion und eine Matsche aus Zeel,Banane,rejoint,metacam und metamizol.zwischendurch Walnuss, Kräuterpellets; Ringelblumen,Girsch und Gras aus dem Garten.sonst noch Gemüse,Wasser und heu. Ingwer möchte er partout nicht haben; verweigert dann auch alles andere.
    Zwischendurch ging es ihm sehr schlecht, dann wieder besser, dann wieder nicht. Habe schon an Erlösung gedacht,aber er rappelte sich immer wieder auf.
    Er ist wach, hat einen klaren Blick,interessiert sich für seine Umgebung und frisst und trinkt. Auch wenn er abgenommen hat,hält er sein mageres Gewicht bisher. Tapfer zieht er seine Hinterläufe durchs Zimmer und wechselt seine Liegestellen. Beäugt dabei neugierig alles.Unser,wirklich guter, Tierarzt ist mit im Boot und bestätigt,dass er noch nicht erlöst werden muss.
    Leider kennt er sich weder mit tcm,noch mit Homöopathie aus.
    Jetzt kommt auch noch die Scheinschwangerschaft seiner Partnerin hinzu,die ihn täglich berammelt. Wenn ich es mitbekomme, gehe ich dazwischen.es bereitet ihm sicherlich Schmerzen und er kann ja nicht weglaufen und wirkt dabei sehr verzweifelt. Eine Trennung der beiden möchte ich nicht, sie hängen sehr aneinander, bilden nahezu immer ein kuschelknäuel und sie putzt ihm die Ohren,die er selbst nicht mehr mit den Hinterläufen kratzen kann. Auch kann er sich nicht mehr mit beiden Vorderpfoten gleichzeitig putzen, da er nicht mehr Männchen machen kann.mit immer einer Vorderpfote ist er dafür sehr gründlich. An After und Unterbauch kommt er nicht ran,aber das nehme ich ihm alle paar Tage ab,auch wenn er es sehr hasst.
     Die Geschichte vom Sepperl und auch einige Kommentare haben mir Hoffnung gemacht, aber er ist so instabil und auch schon so eingeschränkt, dass ich mich frage, ob ich ihn quäle. Der Tierarzt meinte, wenn der Zeitpunkt der Erlösung kommt, würde ich es merken. Das hoffe ich sehr. 
    Und nun frage ich mich und euch: was kann ich noch tun? Habe ich zu spät reagiert oder kommt die Medizin zu spät?Ist sie richtig dosiert/ kombiniert? Habt ihr noch Tipps,Ideen,Erfahrungen oder Verbesserungsvorschläge? Wir nehmen jeden Strohhalm

  4. Sarah sagt:

    .Guten Tag,

    ich möchte von meinem Merlin berichten. Er ist schätzungsweise 6 Jahre alt und ihm fehlt schon,seit er bei uns ist, ein unterer schneidezahn und er hat Probleme mit zahnspitzen.
    Aus diesen Gründen müssen wir alle 4 Wochen zum Tierarzt.Als mir vor ca 8 Monaten auffiel,dass er immer träger wurde, sprach ich den Tierarzt darauf an.Die Begründung,er sei nunmal ein Senior und das sei der Lauf der Zeit, klang für mich schlüssig und ich gönnte ihm sein Seniorendasein.

    Stutzig wurde ich,als er begann,sein Kreuz ständig durchzudrücken. Zudem kippten seine Hinterläufe manchmal weg.Er lief auch nicht mehr weg, wenn ich ihn anfassen wollte.
    Ein Röntgenbild brachte die Diagnose Arthrose in der unteren Wirbelsäule.
    Zunächst bekam er metacam zur Behandlung; bald auch metamizol 2-3x täglich.
    Doch es wurde trotzdem recht zügig schlimmer mit ihm. Er kann seine Beine zeitweise fast garnicht mehr bewegen und sie liegen auffällig verdreht, wenn er sitzt.köttel und Urin scheint er nicht mehr steuern zu können.ich lege ihm aber alles mit frischen Handtüchern aus,auf denen er gerne liegt.ich habe es nicht ertragen, ihm beim „Dahinsiechen“ zuzusehen und stieß nach einiger recherche auf diese Seite.
    Seit nunmehr 5 Wochen bekommt er:
    morgens: analogs,drynaria, backmotion und eine Matsche aus Ost Heel,Zeel,Banane,rejoint und metamizol
    mittags: falls möglich metamizol
    abends: analogs,drynaria, backmotion und eine Matsche aus Zeel,Banane,rejoint,metacam und metamizol.zwischendurch Walnuss, Kräuterpellets; Ringelblumen,Girsch und Gras aus dem Garten.sonst noch Gemüse,Wasser und heu. Ingwer möchte er partout nicht haben; verweigert dann auch alles andere.
    Zwischendurch ging es ihm sehr schlecht, dann wieder besser, dann wieder nicht. Habe schon an Erlösung gedacht,aber er rappelte sich immer wieder auf.
    Er ist wach, hat einen klaren Blick,interessiert sich für seine Umgebung und frisst und trinkt. Auch wenn er abgenommen hat,hält er sein mageres Gewicht bisher. Tapfer zieht er seine Hinterläufe durchs Zimmer und wechselt seine Liegestellen. Beäugt dabei neugierig alles.Unser,wirklich guter, Tierarzt ist mit im Boot und bestätigt,dass er noch nicht erlöst werden muss.
    Leider kennt er sich weder mit tcm,noch mit Homöopathie aus.
    Jetzt kommt auch noch die Scheinschwangerschaft seiner Partnerin hinzu,die ihn täglich berammelt. Wenn ich es mitbekomme, gehe ich dazwischen.es bereitet ihm sicherlich Schmerzen und er kann ja nicht weglaufen und wirkt dabei sehr verzweifelt. Eine Trennung der beiden möchte ich nicht, sie hängen sehr aneinander, bilden nahezu immer ein kuschelknäuel und sie putzt ihm die Ohren,die er selbst nicht mehr mit den Hinterläufen kratzen kann. Auch kann er sich nicht mehr mit beiden Vorderpfoten gleichzeitig putzen, da er nicht mehr Männchen machen kann.mit immer einer Vorderpfote ist er dafür sehr gründlich. An After und Unterbauch kommt er nicht ran,aber das nehme ich ihm alle paar Tage ab,auch wenn er es sehr hasst.
     Die Geschichte vom Sepperl und auch einige Kommentare haben mir Hoffnung gemacht, aber er ist so instabil und auch schon so eingeschränkt, dass ich mich frage, ob ich ihn quäle. Der Tierarzt meinte, wenn der Zeitpunkt der Erlösung kommt, würde ich es merken. Das hoffe ich sehr. 
    Und nun frage ich mich und euch: was kann ich noch tun? Habe ich zu spät reagiert oder kommt die Medizin zu spät?Ist sie richtig dosiert/ kombiniert? Habt ihr noch Tipps,Ideen,Erfahrungen oder Verbesserungsvorschläge? Wir nehmen jeden Strohhalm

  5. Claudia sagt:

    Hallo liebes Team der Kaninchenwiese,

    bei meiner Sunny, Riesenkaninchen Mix, geschätzt 6 Jahre, wurde Arthrose und Spondylose festgestellt. Sie bewegte sich weniger, blieb mit den Hinterbeinen hängen und das Putzen fiel ihr schwer. Sie wiegt 4kg (sie etwas kleiner als ein wirklicher Riese). Sie bekommt 0,5 ml Metacam für Hunde (schon seit 3 Wochen, eine Verletzung an der Zitze hat eine Gesäugeentzündung verursacht) seit einer Woche Vitamin B und Zeel. Ich sammele ihr jeden Tag Weide (eigener Garten), die sie sehr gerne frisst. (Ihr Partner übrigens nicht) Zudem gibt es getrocknete Brennessel. Das Gangbild und das Putzen ist schon deutlich besser geworden. Und sie frisst wie ein Scheunendrescher. Ich würde ihr gerne zusätzlich Ingwer und Hagebutte geben. Ingwer als Knolle ist schon mal nicht angekommen. Ich werde morgen mal den Saft probieren. Wieviel kann sie da bekommen? Und wieviel Hagebutte? Hagebutte mit oder ohne Kerne? Bzw Hagebuttenpulver? Am liebsten mag sie es, wenn die Medikamente usw in selbstgemachten Apfelmus gemischt werden. Habt ihr sonst noch Tipps? Danke, Claudia

    • Hallo Claudia,
      den Saft kannst du bei diesem Gewicht ca. mit 2-3ml täglich dosieren. Da sie aber den Geschmack nicht mag, würde ich erst Kleinstmengen in viel geriebenen Apfel tunund dann ganz ganz langsam die Menge steigern. 😉
      Hagebutte geht (mit Kern) ganz oder als Pulver, evtl. kannst du das Pulver recht gut in den Apfelbrei mischen? Ich würde mal ca. 1 Hagebutte täglich geben.
      Liebe Grüße
      Viola vom Kaninchenwiese-Team

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