Die Top 10 Gefahrenquellen für Kaninchen

1. Käfigtüren

Das Käfige für die Haltung von Kaninchen nicht geeignet sind, ist seit Jahrzehnten bekannt und wird von informierten Haltern auch umgesetzt. Allerdings integrieren viele Halter den offenen Käfig in ein Haltungssystem. Die Klapptüren können dabei zur Todesfalle werden, denn beim Heraus- oder Hineinspringen können sich Kaninchen mit den Hinterläufen verkanten, wenn sie zwischen die Streben rutschen. Häufig passiert „jahrelang nichts“, und dann bricht sich ein Tier den Hinterlauf, die Wirbelsäule oder zumindest die Zehen.

Abhilfe: Käfig-Ausgang mit einer Weidenbrücke abdecken oder mit Schraubenzier die Öse aufhebeln und die Türe komplett entfernen. Noch besser: Das komplette Käfigoberteil abnehmen (siehe Gefahr 2).

2. Käfig-Oberteile

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Bepflanzung von Gehegen

Das Bepflanzen von Gehegen ist möglich, aber muss gut durchdacht werden.

Damit ein Gehege schön grün bleibt, reicht es nicht, dieses mit ein paar fressbaren Pflanzen auszustatten. Kaninchen würden sie in kurzer Zeit wegfressen. Je nachdem wie viele Kaninchen auf einer wie großen Fläche leben, kann eine Bepflanzung versucht werden. Besonders große Gehege mit tagsüber Wiesenfreilauf, nachts vielfältiger Grünfütterung ad libitum und einer geringen Besatzdichte haben eine Chance, grün zu bleiben.

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Kaninchen im Herbst

Tipps zur Ernährung & Haltung gegen Matsch, Regen, Unwetter und Kälte

Es wird Herbst und die ersten Blätter fallen von den Bäumen. Damit die Kaninchen gut durch den Winter kommen, empfiehlt es sich, schon jetzt das Gehege vor Wetter zu schützen und winterfest zu machen, die Ernährung auf eine energiereichere Winterernährung umzustellen und Gesundheitsproblemen vorzubeugen. Alle Infos dazu bietet dieser Artikel.

Fellwechsel – wenn die Haare fliegen…

Herbst ist Fellwechselzeit – ihr könnt eure Kaninchen unterstützen indem ihr herumfliegende Haare schnell entfernt, damit sie nicht beim Fressen oder Putzen aufgenommen werden. Zudem könnt ihr Haarballen vorbeugen, dafür eignen sich Zupfbürsten zum Kämmen und Leinkuchenpellets als Leckerli. Am besten jedoch veugt eine reine Grünfutterernährungden Haarballen vor.

Mehr Tipps im Fellwechsel gegen Haarballen

Fütterung – Laub, Saaten, Obst und Knollen?

Der Herbst bietet viele Möglichkeiten um die Kaninchen mit saisonalen Futter zu versorgen.

  • Hauptfutter bleibt natürlich immer Grünfutter, wenn dieses jedoch in der Natur rar wird, kann man Gründüngung verwenden.
  • Zudem ist der Herbst Obstzeit, in kleineren Mengen eignet sich heimisches Obst um Winterspeck anzufressen. Vielleicht landen auch im Auslauf automatisch Äpfel und Birnen? 
  • Auch das Knollengemüse hat nun Saison. Dieses eignet sich hervorragend um den erhöhten Energiebedarf zu decken. Da das Grünfutter nun weniger Proteine und Stärke enthält, können kleinere Mengen Pastinaken, Möhren und Petersilienwurzel angeboten werden.
  • Gerne dürfen die Kaninchen auch Laub fressen, besonders beliebt sind Laubkisten, vielleicht finden die Kaninchen aber auch Laub im Freilauf? Welches sie fressen dürfen, erfahrt ihr in der Zweigeliste!
  • Wenn ihr eure Bäume zuschneidet, dann denkt beim Schnitt an die Kaninchen: Sie freuen sich sehr über die frischen Zweige!
  • Kleine Mengen Saaten oder auch mal eine Getreideähre sind im Herbst ein gesundes Leckerli. Mais sollte nur in kleinen Mengen gegeben werden, besonders wenn er reif und getrocknet ist. Man kann jedoch Maiskolben für den Winter trocknen. Dafür werden sie z.B. auf eine Heizung gelegt, um Schimmelbildung zu verhindern.

Denkt auch daran, euch zur Winter-Ernährung zu informieren!

Darmparasiten lieben den Herbst…

Besonders im Herbst kommt es im Außengehege häufig zu einem verstärkten Befall mit Darmparasiten wie Würmern und Kokzidien. Damit es gar nicht erst zu Symptomen wie Abmagerung oder Durchfall kommt, sollte eine Kotprobe von drei Tagen auf Darmparasiten untersucht werden. Dafür wird der Kot gesammelt und zeitnah beim Tierarzt abgegeben. So lässt sich verhindern, dass die Kaninchen nicht fit und gesund in den Winter starken können.

Die kleine Urin- und Köttelkunde

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Die Kräuterwiese von JR Farm

Ein relativ neues Produkt von JR Farm hört sich auf den ersten Blick vielversprechend an: Die Kräuterwiese Dabei handelt es sich um ein Stück Wiese, das mit Wurzeln und Erde aus dem Boden gestochen, und in einer Schale ins Kaninchengehege gestellt werden kann. Wir haben das Produkt getestet und können es vor allem für Innenkaninchen […]

10 Dinge, die kaum jemand über Kaninchen weiß

Weißt Du sie?

Auch erfahrenen Haltern wird hier fast alles neu sein.

1. Kaninchen haben Fell im Mund

Seitlich im Mund befindet sich rechts und links beim Kaninchen eine behaarte Stelle. Diese hat einen ganz praktischen Hintergrund. Durch die Behaarung können die Kaninchen problemlos Zweige/Rinde und andere Gegenstände beknabbern ohne sich zu verletzen und sogar Dornen schmerzfrei und problemlos zerkauen und fressen.

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Trockengrün für Kaninchen

Fakten zu einem sinnvollen Ergänzungs-Futtermittel

Andere Bezeichungen sind u.a. CobsballenGrascobsballen, Futtertrocknungsballen, Grasballen, Edelgrün*, Edelgrünballen, Trockengrün, Kleintiergrün, Grün-Cobs…

Trockengrün ist eine Form der getrockneten Wiese, die sich von normalen Heu unterscheidet. Um dem interessierten Tierhalter ein paar Informationen zum Trockengrün anzubieten, wurde diese Seite ins Leben gerufen.

Edelgrün ist dabei eine Markenbezeichnung für Trockengrün, das in speziellen Grüntrocknungsanlagen hergestellt wird.

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Ist Jakobskreuzkraut für Kaninchen giftig?

Wie gefährlich ist Jakobskreuzkraut für Zwergkaninchen und Hauskaninchen? Kann man es verfüttern?

Foto: Christian Fischer

Das Jakobskreuzkraut (Senecio jacobaea; Syn.: Jacobaea vulgaris Gaertn.), das auch als Jakobsgreiskraut bezeichnet wird, sorgt bei Tierhaltern seit einiger Zeit für große Angst, da es für die Vergiftung von vielen Tieren verantwortlich gemacht wird. So kann u.a. 40 bis 80 Gramm (je Kg Körpergewicht) der Pflanze bereits beim Pferd zum Tode führen. Das Tückische an dieser Giftpflanze ist, dass das enthaltene Gift (Pyrrolizidinalkaloide), sich auf Dauer immer mehr in der Leber anreichern kann und auch die Trocknung des Krautes es nicht unschädlich macht.

Deshalb machen sich viele Kaninchenhalter Sorgen, dass sie die Pflanze beim Pflücken auf der Wiese aus versehen erwischen könnten. Besonders auch, weil sie vor der Blüte oft nicht erkannt wird.

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Die giftige Herbstzeitlose im Heu

Seit einigen Wochen wird im Internet sehr stark vor Herbstzeitlosen im Heu gewarnt.

Das Heu auch viele Giftpflanzen enthält, ist nicht neu, wir weisen schon seit vielen Jahren darauf hin: siehe Heu als Hauptnahrung?
Heu ist ein Naturprodukt, giftige Pflanzen werden nicht vorher aussortiert sondern mit geschnitten und zu Heu verarbeitet. Sobald das Heu durchgetrocknet ist, aber auch durch die mechanische Beanspruchung beim Wenden und Pressen werden blättrige Bestandteile sehr klein gebröselt, so dass sie kaum/nicht mehr zu erkennen sind. Giftige Pflanzen sind übrigens auch in einigen Futtersorten, die Heupellets/Kräuterpellets oder Pellets/Extrudate mit Grasanteil enthalten. Herbstzeitlose ist wahrscheinlich für Kaninchen giftig, auch wenn es kaum Untersuchungen dazu gibt (anders als bei anderen Tieren), denn es werden immer wieder Vergiftungsfälle bekannt. Deshalb ranken wir sie auch unter den Top Giftpflanzen.

Warum sind Herbstzeitlosen im Heu plötzlich Thema und die Jahre davor nicht?

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